Berlin – Stadt der Events, Messen und Kongresse | HOTEL PALACE BERLIN Blog

Berlin steht niemals still. Große Veranstaltungen des Jahres wie die Internationale Grüne Woche und die Berlinale liegen hinter uns, erst am Samstag wurde die Barenboim-Said Akademie feierlich eröffnet. Aber in Berlin jagt ein Event das nächste. Diese Woche beginnt schon die Internationale Tourismus-Börse ITB Berlin 2017. Vom 8. bis 12. März bietet sie spannende Einblicke auf Reiseziele in aller Welt. Berlin und Brandenburg präsentieren sich gemeinsam in Halle 12.

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Berlin im März | HOTEL PALACE BERLIN Blog

Frühlingsanfang… das erste Grün – Knospen sprießen. Berlin gewinnt wieder an Farbe und in jeglichem kulturellen Umfeld geht’s wie jeden Monat rund in der Hauptstadt der Gefühle…

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Berlin im Dezember

Mit Glück erstrahlt Berlin schon im glitzernden Schnee... Zeit für seelenstreichelnde Unterhaltung in der doch so oft hektischen Zeit vor den Festen des Jahres..

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Weihnachten & Silvester Berlin | HOTEL PALACE BERLIN Blog

Die Magie der Weihnachtszeit

Weihnachten in der Hauptstadt zu verbringen hat etwas ganz Besonderes. Genießen Sie die Adventszeit auf den Weihnachtsmärkten in und um Berlin. Lassen Sie sich von den glanzvollen Lichtern der Stadt in die Stimmung für Glühwein und gebrannte Mandeln bringen.

Erleben Sie gemeinsam mit uns eine zauberhafte Weihnachtszeit im Hotel Palace Berlin.

 

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Berliner Oktober

Das Laub der Stadt färbt sich, die letzten Sonnenstrahlen lassen die Stadt golden erscheinen... Zeit sich den Genüssen der Kultur & Kulinarik hinzugeben.

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August in Berlin nicht vergleichbar weltweit...von Hagen Hoppenstedt

Waldbühne im August

Die Waldbühne ist traditionell eine der schönsten Freilichtbühnen Deutschlands – leider ist das Mitbringen von Picknickkörben mit der guten Flasche Wein zu Gunsten von den zuständigen Caterern nicht mehr gestattet – dennoch ist ein Konzert unterm Sternenhimmel in den lauen Sommernächten Berlins im August unvergesslich.

Besondere Highlights sind hier am 13. August das schon zum Kult aufgestiegene Konzert des West Eastern Divan Orchesters unter der Leitung von Daniel Barenboim. Stargast ist dieses Jahr seine Jugendfreundin Pianistin Martha Argerich. Die jungen Musiker des Ensembles kommen aus Israel, Palästina und anderen arabischen Ländern. Sie alle sind hervorragende Künstler, die die Bereitschaft mitbringen – über den Geist der Musik hinaus – gemeinsam in Gesprächen und Diskussionen ein offenes Ohr für die Erfahrungen und Sichtweisen ihrer Kollegen aus den unterschiedlichen Ländern des Nahen Ostens zu entwickeln.

Waldbühne_Barenboim2015_© Sebastian Greuner

Foto: Waldbühne_Barenboim2015_© Sebastian Greuner

Im Gegensatz hierzu ein weiterer Höhepunkt ganz anderer Art das Konzert von Diether Thomas Kuhn. Berlin hat es im Gegensatz zu Hamburg noch nicht geschafft einen Schlager Move zu etablieren aber es gibt DTK– gerade in Zeiten wie heute ist der sorgenlose Schlager Seelenstreichler in jeglicher Richtung – die Unbeschwertheit und Flower Power auf Kuhns legendären Konzerten sind unvergleichlich… nun endlich kann die großen Fangemeinde Schlaghosen, Blümchenhemden und Rüschen auspacken um am 27.8.2016 in der Waldbühne den Sternenhimmel aufs Outfit regnen lassen und das im Auftrag der Liebe – so ist der Arbeitstitel der diesjährigen Tournee. www.waldbuehne-berlin.de  

Waldbühne_Dieter_Thomas_Kuhn© Sebastian Greuner

Foto: Waldbühne_Dieter_Thomas_Kuhn© Sebastian Greuner

Tanzen im August in Berlin

Der Sommer in Berlin hat es traditionell in sich ….

Angefangen mit dem Tanzfestival „ Tanz im August“ Vom 12.8. bis 4.9. wird Berlin wieder zum Hotspot für alle Tanzbegeisterten: Tanz im August setzt in diesem Jahr auf zeitgenössische Klassiker und neue Arbeiten von internationalen und Berliner Choreografinnen. An verschiedenen Spielorten in Berlin u.a. Volksbühne & Haus der Berliner Festspiele wird auf höchstem und zum Teil richtungsweisenden Niveau geschwitzt…

MonbijouTheater_Strandbar_cc_Bernd_Schönberger

Foto: MonbijouTheater_Strandbar_cc_Bernd_Schönberger

Sollte die Lust da sein sich nach optischem Genuss selbst rhythmisch zu bewegen ist dies seit einigen Jahren im Sommer sehr romantisch möglich  - am Spreeufer des Monbiyou Parks auf der Museumsinsel. Die Strandbar bietet täglich wechselnde Programme, auch mit Tanzkursen – von Swing, Tango, Walzer und dem diesjährigen Trendtanz Zouk aus Brasilien. Wenn sie schon einmal dort sind lohnt sich ein Besuch des Open Air Monbijou Theaters besonders zu empfehlendes Spektakel sind die Lustigen Weiber von Windsor. www.monbijou-theater.de

MonbijouTheater_Amphitheater_Ausschnitt_21.Juni2016_cc_Bernd_Schönberger

Foto: MonbijouTheater_Amphitheater_Ausschnitt_21.Juni2016_cc_Bernd_Schönberger

Sollte es wider erwarten regnen empfiehlt sich die Kultstätte „Klärchens Ballhaus“ in Mitte. Hier wird am Wochenende tatsächlich noch mit Live Tanzkapellen geschwooft. Dieses Refugium gab es schon Anfang des letzten Jahrhunderts und war seit dem durchgängig geöffnet und hat einen ganz besonderen Charme www.ballhaus.de

Michael Kargus als MC und die Kit Kat Girls © Jan WirdeierEin Kleinod der Berliner Theaterwelt ist die Bar jeder Vernunft in Wilmersdorf. Das Spiegelzelt ist die Bühne für die Crème de la Crème der intelligenten Kleinkunst von Chanson, Entertainment, Show und Comedy. Ein besonderes Theater in Berlin! Die Aufführungen der Operette "Das weiße Rößl am Wolfgangssee", mit Max Raabe und den Geschwistern Pfister sind schon fast legendär, und für "Cabaret – Das Musical" verwandelte sich die BAR JEDER VERNUNFT Abend für Abend in den Kit Kat Klub der zwanziger Jahre.

Foto: Michael Kargus als MC und die Kit Kat Girls © Jan Wirdeier

 

Desiree_Nick_RetroMuschi_© Jan WirdeierIm August trumpft der Frauensommer 100 % auf. Hervorzuheben ist die Revue „Retro Muschi“ von Dschungelkönigin Desiree Nick und die Uraufführung „Sommernachtstraum“ von und mit Georgette Dee. Das Musical Cabaret ist mittlerweile an Zuschauern so gewachsen -  so das es nun in der großen Schwester Tipi am Kanzleramt im August weiter seine Erfolge feiert.

www.bar-jeder-vernunft.de  

www.tipi.de

Foto: Desiree_Nick_RetroMuschi_© Jan Wirdeier

Ihren Lieblingsfilm verpasst – warum nicht einmal Kino unter Sternen ausprobieren?

Besonders zu empfehlen  das Freiluftkino Kreuzberg im Kunstquartier Bethanien am Mariannenplatz. Im August werden Highlights wie „ Er ist wieder da“, „Caracas“  oder „Hail Cesar“ zum Teil in Originalsprache gezeigt – auch sicherlich allein ein guter Flirtplatz.

www.freiluftkino-berlin.de

Sie können auch im Sommer nicht auf Kunst verzichten? Fahren Sie an den Wannsee und schauen sich die wundervolle Liebermann Villa an, zur Zeit eine anspruchsvolle Ausstellung von Liebermanns Kunstwerken Biergärten und Kaffeehäuser betreffend – danach ein Stück des köstlichsten Kuchens der Stadt auf die Hand ,mit einem prickelnden Getränk im Villen eigenen Garten die Füße von den plätschernden Wellen des Wannsees streicheln lassen.

Max Uth - Der Biergarten, um 1910 © SMB – Nationalgalerie, Foto: Andres Kilger

Max Uth - Der Biergarten, um 1910 © SMB – Nationalgalerie, Foto: Andres Kilger

www.liebermann-villa.de

Apropos prickelndes Getränk – bei hohen Temperaturen, nach tanzen, schauen, staunen, laufen empfiehlt sich nicht immer ein alkoholisches Getränk – diesen Sommer sind die in Berlin manuell biologisch hergestellten Limonaden und Smoothies der Fruchtmanufaktur Proviant der absolute Renner. Das zu Recht Geschmacksrichtungen wie Zitrone naturtrüb, Ingwer Zitrone und Orange naturtrüb erfrischen nicht nur – sie machen süchtig. Na dann Prost und einen schönen August in der individuellsten Stadt der Welt!!  www.proviant-smoothies.de

Berlin-Highlights im Juli und August

Im Juli zeigt sich das weltoffene und tolerante Berlin: Rund um den CSD steht die Stadt ganz im Zeichen des Regenbogens.

Pride Weeks (2.-24. Jul)

Die Pride Weeks bilden das Rahmenprogramm vor und rund um den CSD mit mehr als 200 Veranstaltungen aus den Bereichen Kultur, Politik, Sport – und einer Vielzahl an Partys. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle ebenso wie Heteros sind eingeladen, gemeinsam ein weltoffenes und tolerantes Berlin zu feiern und sich für Respekt und Gleichberechtigung einzusetzen. Die größten Veranstaltungen im Überblick:

Respect GaymesRespect Gaymes (2. Juli)

Fußball- und Beachvolleyball-Turnieren, Workshops und weitere Wettkämpfen. Highlight: Das VIP-Fußball-Turnier mit Persönlichkeiten aus Politik, Kultur und der lesbisch-schwulen Community.

http://berlin.lsvd.de/respect-gaymes-2016/

Lesbisch-schwules Stadtfest (16.-17. Juli)

Europas größtes lesbisch-schwules Straßenfest, rund um den Schöneberger Kiez Nollendorfplatz/Motzstraße. Partymeile mit buntem Bühmenprogramm, Imbiss, Getränken und Informationsständen.

http://www.stadtfest.berlin/de/index.html

Christopher Street Day auf der Spree (21. Juli)

Die größte Regenbogenflotte zwischen Rhein und Donau &  die charmanteste Art Flagge zu zeigen! Unter dem Motto „flirten, feiern, demonstrieren“, verbindet die LGBT-Community auf zehn Schiffen Spaß mit Verantwortung.

http://shop.csd-auf-der-spree.de/

Vielfalt ist GrenzenlosGay Night at the Zoo (22. Juli)

Singen, Swingen und Feiern – inmitten von Elefanten, Tigern und Pinguinen. Für ausgelassene Stimmung sorgen unter anderem Luci van Org („Weil ich ein Mädchen bin“) und das BVG-Blasorchester.

http://www.gay-night-at-the-zoo.de/index.html

Christopher Street Day Parade (23. Juli)

Der krönende Abschluss der Pride Weeks. Die bunte Parade beginnt um 12.30 Uhr am Kurfürstendamm und führt dann über den Nollendorfplatz und die Siegessäule bis hin zum Brandenburger Tor. Bei der Demonstration, die zugleich eine riesige Party ist, demonstrieren Lesben, Schwule, Transgender, Inter- und Bisexuelle für ihre Gleichberechtigung und gegen jede Form von Diskriminierung.

pink pillowÜbrigens: Als Partner der pink pillow Berlin Collection setzt sich das Hotel Palace Berlin für die Stärkung gelebter Toleranz und Offenheit allen Gästen gegenüber ein. Die Initiatve von visitBerlin vereint alle teilnehmenden Hotels zu einer wichtigen Botschaft: „Jeder Gast darf so sein wie er ist. Und jeder soll sich wohlfühlen.“

Mehr Infos zu pink pillow: http://www.visitberlin.de/de/artikel/pink-pillow-berlin-collection

 

Foreign AffairsForeign Affairs (5. bis 17. Juli)

Die Antwerpener Theatergruppe BERLIN hat die letzten Monate eines alten Ehepaars in einem Geisterdorf bei Tschernobyl dokumentarisch begleitet, der Pulp-Frontmann Jarvis Cocker lädt mit einem Sinfonieorchester zu Geschichten über das Menschsein nach Einbruch der Dunkelheit ein, das Nature Theater of Oklahoma dreht an zahlreichen Orten der Stadt mit einem Team aus Laiendarsteller*innen einen Science-Fiction-Film: Für das Foreign Affairs Festival haben etliche internationale Künstler Projekte zum Themenfeld „Uncertainty“ (Unsicherheit) entwickelt – für die Bühne, den urbanen Raum und eine Nachtausstellung im Haus der Festspiele.

Infos, Programm und Tickets unter:
 
FOTO: „DRAWING LESSONS“ VOM DIESJÄHRIGEN FOCUS-KÜNSTLER DES FESTIVALS WILLIAM KENTRIDGE, COPYRIGHT: WILLIAM KENTRIDGE

 

Botanische NachtBotanische Nacht (16. Juli)

Riesige Südfrüchte auf den Wegen, exotische Düfte und die passende musikalische Untermalung: Die Veranstalter versprechen „eine karibische Sommernacht“ am Samstag, 16. Juli ab 17 Uhr im Botanischen Garten. In der Ausstellung „Schatzinseln“ werden zudem zahlreiche Pflanzen zu sehen sein, die nur auf Cuba wachsen. Nach dem Tanz zu Salsa, Calypso oder Rumba können die Besucher populären cuabnischen Liedern lauschen und dau einen Cube libre schlürfen.

http://www.botanische-nacht.de/

 

Weitere Berlin-Highlights im Juli und August:

Classic Open Air (21.07.-25.07.2016)
www.classicopenair.de
 
Holi Festival of Colours (30.7.)
 
Internationales Bierfestival, Karl-Marx-Allee (5. – 7. August)
www.bierfestival-berlin.de
 
Veganes Sommerfest am Alexanderplatz (19.-21. August)
www.veganes-sommerfest-berlin.de
 
36. Lange Nacht der Museen in rund 100 Berliner Museen (27. August)
www.lange-nacht-der-museen.de
 
Pop-Kultur (ehemals Berlin Music Week) an Orten in Neukölln (31. August – 2. September)
www.pop-kultur.berlin
 
Tag der offenen Tür der Bundesregierung (27.-28. August)
www.bundesregierung.de
 

Berlin-Highlights im Juni

Am 10. Juni beginnt die Fussball-EM. Spätestens mit dem ersten Spiel der deutschen Nationalmannschaft zwei Tage später gegen die Ukraine wird die EM das Stadtbild prägen. Aber auch Freunde zeitgenössischer Kunst, Musikfans und wissenshungrige Berliner kommen im Juni auf ihre Kosten.

Berlin Biennale

9. Berlin Biennale (4. Juni bis 16. September)

Die Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst hat sich seit ihrer Gründung 1998 zu einer der bedeutendsten Veranstaltungen für zeitgenössische Kunst weltweit entwickelt. Von anderen Biennalen unterscheidet sie sich vor allen darin, dass nicht nur weltbekannte Künstler einfliegen und dass viele Künstler eine Zeit lang in Berlin leben, um die Stadt in  Ihre Kunst einfließen lassen – in Bilder, Installationen, Videos, Filme, Objekte, Skulpturen oder andere Aktionen.

Seit 2004 wird die Berlin Biennale von der Kulturstiftung des Bundes als kulturelle Spitzeneinrichtung gefördert. Seitdem findet sie zweijährlich statt.

http://bb9.berlinbiennale.de/

FOTO Copyright: Berlin Biennale for Contemporary Art

FußballPublic Viewing zur Fussball-EM (10. Juni bis 10. Juli)

Ein Fussball-Sommer ist der beste Straßenfeger. Zur Europameisterschaft in Frankreich können sich die Kneipen und Biergärten auch in diesem Jahr wieder auf einen großen Ansturm freuen.  Für alle deutschen Spiele sowie die K.O.-Runde wird auch die Fanmeile am Brandenburger Tor – die Mutter aller Public Viewings – geöffnet.

Für alle, die es etwas komfortabler mögen, aber dennoch gemeinsam feiern, leiden und prosten möchten, überträgt das Hotel Palace alle Spiele in der Lobby Lounge auf einer großen Leinwand live. Dem EM-Gastgeber widmen wir uns mit französischem Gin und einem französischen Finger-Food Buffet.

Weitere gute Adressen zum öffentlichen Fussball-Gucken:

Kino Babylon in Mitte mit Live-Begleitung der Spiele an der Kino-Orgel
 
11 Freunde EM-Quartiere mit buntem Rahmenprogramm aus Talks, Partys, Konzerten, Filmvorführungen und Fussball-Flohmärkten
Astra Kulturhaus: www.astra-berlin.de
Lido: www.lido-berlin.de
Bi Nuu: www.binuu.de
 
Fussballfamilienfest in der Zitadelle Spandau
 
Public Viewing in der Kulturbrauerei
 

Lange Nacht der Wissenschaften

Lange Nacht der Wissenschaften (11. JUNI)

Die klügste Nacht des Jahres: Am 11. Juni öffnen mehr als 70 Forschungseinrichtungen wieder von 17 Uhr bis Mitternacht ihre Türen. Wissenschaftler und Studenten zeigen in spektakulären Experimente, Vorträge und Workshopssowohl klassische als auch unerwartete Einblicke in ihre Themengebiete. 

Wer sich zum Beispiel für Medizin, Architektur oder Physik interessiert, kann sich dann auf Entdeckungstour quer durch die Stadt begeben.  Das vollständige Programm, Routen und weitere Infos gibt es auf der Website.

http://www.langenachtderwissenschaften.de/

Foto: Wie die Limo mit Mathe besser schmeckt. © Beuth Hochschule

Fete de la musique

Fete de la musique (21. Juni)

„Umsonst und in der ganzen Stadt“: Unter diesem Motto beschallen am längsten Tag des Jahres wieder 100 Bühnen die Berliner Straßen, Plätze und Parks. die Fete ist ja bekanntlich eh ein Festival der kleinen, unbekannten Bands, die sich als große musikalische Überraschung entpuppen. Jeder Bezirk ist dabei, das Reizvolle ist folglich, einfach an diesem Tag vor die Tür zu gehen und gute Musik zu genießen. Leider fällt der große Tag dieses Jahr auf einen Dienstag – außerdem spielt ab 18 Uhr Deutschland bei der Fussball-EM gegen Nordirland. Deshalb werden viele Standorte Fußball übertragen und mit dem Musikprogramm kombinieren

Das genaue Programm gibt es unter: www.fetedelamusique.de

Foto: Fête de la Musique 2015 in Berlin: Strassenmusik, Pirates of Percussion © Alex Laljak

Blogger zu Besuch

Morning work out at Hotel Palace Berlin's very cool gym. Check out the sexy kinesis machines“: Ein Gruß der „Nomadic Boys“ an ihre Fans auf Facebook, Twitter und Instagram am 23. März. Es ist einer von fünf Beiträgen, den die Reiseblogger während ihres Aufenthalts im Hotel Palace Berlin veröffentlichen.

Fotos vom Essen, aus dem Hotelzimmer oder Whirpool direkt in die sozialen Netzwerke zu schicken, ist für den in London aufgewachsenen Griechen Stefan Arestis (33) sowie den Franzosen Sebastien Chaneac (33) zur Gewohnheit geworden. Die Aktivität in den sozialen Netzwerken ist nötig, um Fans auf dem Laufenden zu halten, Leser an ihren schon sehr erfolgreichen Blog zu binden. Mit ihren Fotos und Beiträgen erreichen Sie immerhin knapp 10.000 Fans auf Facebook, 35.000 Follower bei Twitter und 33.500 Abonnenten bei Instagram.

Reichweite der Blogger

Die Reichweiten in den sozialen Netzwerken sind wichtige Kennzahlen für den Erfolg von Reisebloggern. Vorrangig binden sie ihre Fans über die Netzwerke an ihren Blog, auf dem sie ausführlicher von kulinarischen und kulturellen Erlebnissen berichten sowie Tipps fürs Ausgehen und Übernachten teilen. Mit großen Leserzahlen erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, längere Reisen mit dem Blog zu finanzieren: Über Werbeanzeigen in Form redaktioneller Inhalte oder Affiliate-Marketing.

Mit großer Reichweite werden die Reiseblogger in zweierlei Hinsicht auch für die besuchten Hotels interessant, die sie daher auch gern einladen: Zum einen wirkt die authentische Empfehlung direkt bei den Fans der Blogger, zum anderen erhöht sich durch prominente Verlinkungen und Erwähnungen die Präsenz im Internet. Letzteres gewinnt für Hotels immer mehr an Bedeutung. Schließlich sind es längst nicht mehr die Digital Natives, die online Preise vergleichen oder nach Bewertungen und Tipps suchen.

Reise-Trend: online buchen

Der kurze digitale Buchungsweg vom Blogger oder von Touristik-Websites wie TripAdvisor ist dann auch schnell eingeschlagen: Laut einer Studie des Deutschen Digitalverbandes BITKOM haben im Jahr 2014 bereits 34 Millionen Deutsche ihre Reisen im Internet gebucht. Auch europaweit buchen wohl 60 Prozent ihre Reisen online. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/435027/umfrage/umfrage-zur-art-der-buchung-fuer-den-sommerurlaub-der-europaeer/

Nach ihrem viertägigen Besuch im Hotel Palace Berlin samt Frühstück im Bon Dia, Zugang zum Palace Spa und zur Club Lounge waren die Blogger voll des Lobes: „„This ist the place to come and truly spoil yourself“, schreiben sie in ihrem umfassenden Reisebericht aus Schöneberg und empfehlen das Hotel allen, die in Berlin eine luxuriöse Alternative suchen.
http://nomadicboys.com/berlin-gay-area-travel-guide/

Der Blog wird zum Job

Wie aber erreicht  man so viele Fans, warum lesen so viele Menschen Reiseblogs? Neben der Authentizität der Blogger spielt auch die Qualität der Texte eine Rolle. Es ist kein Zufall, dass viele erfolgreiche Blogger aus dem PR-Bereich, Journalismus oder Tourismus kommen. Online-Marketing wird mit dem Erfolg dann ein notwendiges Thema.

So war es auch bei den „Nomadic Boys“:  2014 haben sie Ihre Jobs gekündigt um Asien zu erkunden. Mit der langen Reise haben sie sich einen Traum erfüllt – den sie aufgrund des schnellen und für sie überraschenden Erfolgs mit dem Blog nun weiter leben. Als Anwalt und Informatiker haben sie keinen klassischen Blogger-Hintergrund, bringen dafür aber alle ihre Erfahrung und Leidenschaft fürs Reisen und andere Kulturen ein. Als „Gay Blog“ bedienen zudem eine klar definierte Zielgruppe – das Konzept scheint aufzugehen.

 

Berlin-Highlights im April

Der Frühling erwacht, die Läufer und Trödler mit ihm: Beim Halbmarathon und auf Flohmärkten hofft man auf die freundliche Seite des launigen Monats April. Für nasskalte Tage hat Berlin aber auch genügend überdachte Highlights im Angebot.

Berliner HalbmarathonBerliner Halbmarathon (3. April)

Knapp 20 Kilometer durch die Stadt

Bei den Leichtathletik-Europameisterschaften im Sommer in Amsterdam steht der Halbmarathon erstmals auf dem Programm. Sicherlich auch ein Grund für die Zusage von nationalen und internationalen Topläufern. Arne Gabius, Philipp Pflieger und Julian Flügel wollen in Berlin zudem ihre Vornominierung für die Olympischen Spiele in Rio rechtfertigen.
http://www.berliner-halbmarathon.de/

Foto: Halbmarathon, © SCC EventsCamera4

 

Echo Gala (7. April)

Verleihung des Deutschen Musikpreises

Album des Jahres, Newcomer oder Radio-Echo: In insgesamt 20 Kategorien wird der Deutsche Musikpreis Echo an herausragende nationale und internationale Künstler vergeben. Die 25. Echo Gala der Deutschen Phono-Akademie finden im Palais am Funkturm (Messe Berlin) statt.

Die diesjährigen Nominierungen können Sie hier einsehen: http://www.echopop.de/

Während der Echo Stammgast in Berlin ist, werden die Laureus World Sports Awards am 18. April erstmals in Berlin verliehen. Für Bürgermeister Michael Müller unterstreicht die Verleihung der begehrten Sportler-Trophäen „die unglaubliche Kraft des Sports, das Leben einzelner Menschen und ganzer Gemeinschaften rund um den Globus zu verändern.“ Zu den seit 2000 ausgezeichneten Sportlern gehören unter anderem Usain Bolt, Roger Federer, Michael Schumacher und Tiger Woods.
www.laureus.de

International Games Week BerlinInternational Games Week (19. bis 24. April)

Plattform für Spieleentwickler, Publisher und Investoren

Die Fachbesucher nutzen die große Messe zum Netzwerken, aber auch die Gamer kommen nicht zu kurz: Zum „Gamefest am Computerspielemuseum“ kamen im letzten Jahr beispielsweise 3.5000 Spielbegeisterte.

Foto: Gameweek,© International Games Week Berlin, Ulf Büschleb

Achtung BerlinAchtung Berlin – new Berlin film award (13. bis 20. April)

Filmfestival für neues deutsches Kino aus Berlin und Brandenburg

In sechs Kinos zeigt „Achtung Berlin“ 70 Produktionen von Berliner und Brandenburger Filmschaffenden. Neben den Wettbewerben „Spielfilm“, „Dokumentarfilm“, „Mittellange Filme“ und „Kurzfilme“ gibt es Sektionen wie „Berlin Highlights“ für außergewöhnliche Perspektiven und Handschriften jenseits des Mainstream.
https://achtungberlin.de

VeloVeloBerlin (16. bis 17. April)

Publikumsmesse rund ums Fahrrad

„Urbane Mobilität“ ist eines der Stichwörter der Messe, auf der Aussteller die komplette Bandbreite an Fahrrädern präsentieren – darunter City-Bikes, Singlespeeder und Kinderräder. Im Rahmenprogramm können sich Besucher über weltweite Radreisen, E-Mobilität und Ergonomie informieren. Test-Parcours können drinnen und draußen absolviert werden.
http://veloberlin.com/

Foto: Velo, © Velokonzept

 

Jetzt BerlinFotoausstellung: „Jetzt, Berlin“ (bis 30. April)

Maria Sewcz befasst sich mit dem provisorischen Charakter Berlins

Die Fotografin aus Schwerin hinterfragt Berlin als Stadt permanenter Veränderungen. Bei Ihren Stadtgängen suchte Maria Sewcz bewusst Orte auf, an denen diese Veränderungen stattfinden. Die dabei entstandenen, auch als Einzelbild aussagekräftigen Fotografien verdichten sich in der Zusammenstellung zu einem Essay.

http://www.hausamkleistpark.de/ 

 

janet jackson unreakableKonzert-Highlights

Janet Jackson, Hans Zimmer, Anastacia , a-ha

Um Berlin machen die wenigsten Künstler einen Bogen. Auch im April kommen neben zahlreichen nationalen Musiker wieder einige Weltstars auf die große Bühnen der Stadt: Norwegens Synthie-Pop-Helden a-ha (13.04.) sowie Filmkomponist und Oscarpreisträger Hans Zimmer (20.04.) spielen live in der Mercedes-Benz-Arena, die mehrfache Grammy-Gewinnerin Janet Jackson macht auf ihrer Welt-Tournee in der Max-Schmeling-Halle halt (18.04.) und am 30.04. gibt es im Admiralspalast Pop-Musik mit Soul-Stimme von Anastacia.

Berlin-Highlights im März

Während die Hertha auf der Erfolgswelle reitet, bekommen die Berliner Fussball-Fans auch mal wieder den Weltmeister zusehen. Wenn der Ball nicht gerade rollt, begrüßen Berliner den Frühling, feiern St.Patrick oder genießen Klassische Musik.

Internationale Tourismusbörse (ITB)

The World’s Leading Travel Trade Show (Messe Berlin, 9. – 13. März)

ITBMehr als 10.000 Austeller aus 185 Ländern aller Kontinente – aufgrund der geografischen Gliederung finden sich die mehr als 50.000 Privatbesucher der ITB aber gut zurecht bei der Erkundung neuer Urlaubsziele.

Hinzu kommen 115.000 Fachbesucher und 23.000 Teilnehmer am ITB Berlin Kongress, der sich als weltweit größter und konzeptionell einzigartiger Fachkongress der Reisebranche etabliert hat.

http://www.itb-berlin.de

#ITB50: „From Berlin With Love“

Zum 50. Geburtstag der ITB Berlin gibt es 50 Insidertipps: Rezepte, Reiseberichte und Hintergründe von 50 Berlinern, die unterschiedliche Destinationen weltweit bereisten. Alle Infos und Tipps unter http://www.itb50.com

 

Impro 2016

Internationales Festival für Improvisationstheater (11. – 20. März)

Internationales Festival für ImprovisationstheaterAm Samstag, den 12. März wird nicht nur auf sechs Festivalbühnen in Berlin, sondern auf der ganzen Welt  zugunsten von Flüchtlingen improvisiert. An den Aktionstag „Improv without borders“ knüpft auch der Festival-Schwerpunkt „Borders. Limits. Liberty“ an mit mehrtägigen Workshops. In der 15. Ausgabe des Festivals gibt es auch wieder etablierte Formate wie die Frauen-Show, den Männer-Abend und den Improvision Song Contest.

http://www.improfestival.de/begruessung.html

Foto: Matthias Fluhrer

 

St. Patricks’s Day in Berlin

Feiertag zu Ehren von Patrick von Irland (17. März)

In Berlin leben ca. 1.000 Iren. Den gesetzlichen Feiertag der grünen Insel feiern weltweit aber längst nicht nur die Iren, sondern Millionen Menschen weltweit. Da in Berlin in diesem Jahr keine Parade stattfindet, werden sich grüne Kostümierungen, Live-Musik, Guiness und Kilkenny an die zahlreichen Quellen irischer Tradition zurückziehen: Eine Übersicht der Irish Pubs in Berlin finden Sie unter http://www.berlin.de/bars/irish-pubs/.    

Tipp: Das Irish Pub im Europa-Center ist nicht nur mit einem kurzen Spaziergang vom Hotel aus zu erreichen, sondern gilt auch als eines der besten Irish Pubs in Deutschland. http://www.irishpubberlin.de/

St. Patrick’s Day in bewegten Bildern:

https://www.youtube.com/watch?v=X_VWQvAmXhU

 

Festtage an der Staatsoper Berlin

Musiktheater und Konzerte mit internationalen Stars (18. – 28. März)

Festtage an der Staatsoper BerlinOpern zu Ostern: Vor 20 Jahren hat Daniel Barenboim das Festival gegründet, das heute Publikumsmagnet für Musik- und Opernfreunde ist. Der Pianist und Dirigent wird auch in diesem Jahr selbst musikalisch aktiv.

www.staatsoper-berlin.de

Foto: Max Lautenschläger

 

 

Frühlingsfest am Kurt-Schumacher-Damm

Berlin begrüßt die sprießende Jahreszeit (23. März bis 17. April)

FrühlingsfestEtliche Fahrgeschäfte, kulinarische Vielfalt und bunte Festzelte zum Feiern: Fast vier Wochen lang feiern Berliner und Besucher den Frühling am Zentralen Festplatz. Mittwoch ist Familientag: Karussells und Bahnen fahren dann zum halben Preis. Große Feuerwerkt gibt es an zwei Samstagen (28. März und 18. April) ab 22 Uhr. Der Eintritt ist frei.

www.schaustellerverband-berlin.de

Foto: Schaustellerverband Berlin e.V.

 

Deutschland gegen England

Fußball-Länderspiel  im Olympiastadion (26. März)

Als offizieller Hotelpartner von Hertha BSC hat das Hotel Palace Berlin nicht nur Fussball DNA, sondern fühlt sich auch dem Olympiastadion eng verbunden. Am 26. März empfängt dort ausnahmsweise mal nicht die Hertha ihren Gegner, sondern lädt der amtierende Fussball-Weltmeister das Team aus England zu einem Freundschaftsspiel zwischen zwei großen Fussballnationen.

Infos zum Spiel und Ticket-Erwerb unter www.dfb.de

Link zu:
 

HolidayCheck kürt das Hotel Palace Berlin

Auszeichnung für das Hotel Palace Berlin

Das Bewertungsportal HolidayCheck verleiht dem Hotel Palace Berlin das Prädikat „HolidayCheck Award 2016“ aufgrund von zahlreichen zufriedenen Gästebewertungen. Mit einer 94 Prozent Weiterempfehlungsrate zählt das privatgeführte Hotel Palace Berlin damit zu den beliebtesten Hotels weltweit. Mit mehr als 1 Millionen Bewertungen haben Urlauber im Jahr 2015 über die beliebtesten Hotels weltweit entschieden. Das Hotel Palace Berlin zählt gleichzeitig zu den 10 beliebtesten Hotels für Städtereisen in Berlin.

HolidayCheck Award 2016HolidayCheck Award 2016 - Hotel Palace Berlin

Berlin-Highlights im Februar

Zu dieser Jahreszeit finden die meisten Großereignisse drinnen statt. Trotzdem zeigen sich im Februar traditionell zahlreiche nationale und internationale Stars mitten in der Stadt – mit ganz besonderen Momenten unter blauem Himmel, auf rotem Teppich.

Transmediale (2. - 7. Februar)

Festival für Medienkunst und digitale Kultur

TransmedialeAusstellungen, Konferenzen, Workshops, Performances und Screenings: Bei seinem jährlichen Festival präsentiert die transmediale etwa 20.000 Besuchern ein breites Spektrum multimedialer Kunstformen. Die transmediale ist ein Projekt der Kulturprojekte Berlin GmbH in Zusammenarbeit mit Haus der Kulturen der Welt. In diesem Jahr möchten sie unter dem Schwerpunkt „Conversation Piece“ einen „kritischen Blick auf die Konversation an sich werfen und das Format des postdigitalen kulturellen Events neu denken“. http://2016.transmediale.de

Foto: © Transmediale / Eastern Bloc & Luce Moreau

Fruit Logistica (3. - 5. Februar)

Internationale Fachmesse für Gemüse- und Früchtemarketing

Fruit Logistica

Vom Global Player bis zu kleinen Anbietern, vom Produzenten über Logistik-Dienstleister bis hin zum Ausbilder: Knapp 3.000 Unternehmen machen die Fruit Logistik zum führenden internationalen Branchentreffen der Fruchthandelswelt. 2015 kamen 65.000 Fachbesucher, um einen Überblick über aktuelle Trends zu erhalten und Kontakte zu knüpfen. Das diesjährige Partnerland ist Ägypten. http://www.fruitlogistica.de

 

 

Berlinale (11. – 21. Februar)

Besucherstärkstes Filmfestival der Welt

BerlinaleZur Berlinale sind 10 Tage lang die Augen der Weltöffentlichkeit auf Berlin gerichtet. Auf dem roten Teppich am Potsdamer Platz zeigen sich die bekanntesten Gesichter Hollywoods und Deutschlands beste Kinomacher. In diesem Jahr eröffnen die mehrfach preisgekürten Coen-Brüder mit ihrem neuen Film „Hail, Caesar!“ – Hauptdarsteller George Clooney hat sich in Berlin angekündigt!

 

Außerdem: Der Berliner Liebling Daniel Brühl in einer europäischen Koproduktion auf der Leinwand, die dreifache Oscar-Preisträgerin Meryl Streep als Jury-Präsidenten und Stars und wunderbare Streifen direkt vor unserer Haustür – der restaurierte Zoo Palast ist seit 2013 wieder Spielstätte der Berlinale.

 

Weitere Links und Termine zum Film-Februar in Berlin:

Teddy Award / Teddy Gala (20. Februar)
Seit 1987 verliehener Filmpreis für Filme mit schwul-lesbischem bzw. Transgender-Hintergrund.
http://teddyaward.tv

Berlin Independent Film Festival (10. - 17. Febrar)
Festival für europäische Low-Budget-Filme im Kino Babylon in Mitte.
http://www.berlinfest.com

 

WEINmesse (26. - 28. Februar)

Größte deutsche Besuchermesse für Weinliebhaber

Weinmesse Berlin

400 internationale Aussteller, jährlich mehr als 30.000 Besucher: Die WEINmesse Berlin ist die größte und erfolgreichste Besuchermesse ihrer Art in Deutschland. Die 23. Ausgabe findet zum zweiten Mal in der STATIONBerlin unter dem Motto „Wein, Land und Genuss“ statt: Neben Weinen können die Besucher auch Weinreisen und Literatur sowie Feinkost aus aller Welt entdecken. http://www.dwm.de/messen/weinmesse-berlin/

 

Im Februar gibt es Wein und Obst, aber Berlin ist auch für viele andere Branchen ein beliebter Treffpunkt: Die Tagungswirtschaft in Berlin wächst rasant. Lesen Sie mehr darüber in unserem Blog-Beitrag „Von MICE und Menschen".

 

IHK-Siegel für exzellente Ausbildungsqualität

Die Industrie und Handelskammer (IHK) Berlin zeichnet das privatgeführte Hotel Palace Berlin in Charlottenburg für sein langjähriges Engagement in der Ausbildung mit dem IHK-Siegel für exzellente Ausbildungsqualität aus.

IHK-Siegel für exzellente Ausbildungsqualität

Die IHK würdigt Ausbildungsbetriebe, die sich auf herausragende Weise in der Ausbildung und Nachwuchsförderung engagieren. Das zwei Jahre gültige Siegel basiert auf Exzellenzkriterien, welche die IHK Berlin in Zusammenarbeit mit Unternehmen und Verbänden erarbeitet hat. Das Hotel Palace Berlin gehört mit zu den ersten von der IHK ausgezeichneten Hotelbetriebe.

IHK-Siegel für exzellente Ausbildungsqualität

Als privat geführtem Hotel mit einem festen Mitarbeiterstamm liegt dem Hotel Palace Berlin die Nachwuchsarbeit sehr am Herzen. Im Moment lernen hier über 50 Auszubildende, hauptsächlich in den Berufen Hotelfachmann/-frau, Restaurantfachmann/-frau, Koch/Köchin sowie Fachkraft im Gastgewerbe.

„Wir bieten unseren Auszubildenden eine Vielzahl an internen Schulungsangeboten, um die Schlüssel-Kompetenzen jedes Einzelnen zu fördern. Daneben ist uns die Motivation unserer Auszubildenden von großer Bedeutung. Die komplexen Abläufe in der Gastronomie verlangen den jungen Menschen viel ab. Deshalb ist es wichtig, dass sie zusammenhalten und täglich aufs Neue motiviert sind“, erklärt Trainingsmanager Roman Krieger.

Exakt aus diesem Grund hat das Hotel Palace Berlin Anfang 2012 die Initiative „Motiva(c)tion“ ins Leben gerufen. Der Gedanke: durch gemeinsame Aktionen und Projekte die Motiva(c)tion der Auszubildenden fördern. Gleichzeitig sollen sie neues Fachwissen erwerben, das sie später in der Praxis einsetzen können. Bei Motiva(c)tion unternehmen die Hotel-Palace-Auszubildenden regelmäßig Aktivitäten außerhalb des Hotels. Die Aufgabe lautet: Teamgeist stärken. Das geht von einer Radtour durch Berlin über die Wahl zum „Azubi des Jahres“ bis hin zu einer Hotel-Fußballmannschaft.

Adressen für den Berliner Winter

Drinnen und draußen, mit Clown und Glühwein, Märchen und Eissport: Die zwei großen W haben Berlin voll im Griff. Wir zeigen die schönsten Adressen für Winter- und Weihnachtsstimmung in Berlin.

Weihnachtszauber und Wintersport direkt vor der Hoteltür

Eisstockschießen auf dem Dach

Wintersport auf dem Dach mit fantastischem Blick auf die Gedächtniskirche: Vor den Stufen des 25hours-Hotels auf der Dachterrasse errichtet das Bikini Berlin eine 16 Meter lange Eisstockbahn aufgebaut. Glühwein und Wildspezialitäten werden in der Holzhütte nebenan gereicht. Eine Traumkulisse im Herzen der City-West, direkt vor dem Hotel Palace Berlin. https://www.bikiniberlin.de/

Weihnachtsmarkt Gedächtniskirche Berlin

Feuerzangenbowle am offenen Feuer

Stattliche 25 Meter misst der berühmte Weihnachtsbaum an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, den ein anonymer Gönner aus Lichterfelde gespendet hat. Um den Baum wird gegrillt, geröstet und gekocht. Besonders am offenen Feuer des Feuerzangen-Bowle-Standes lässt es sich zur kalten Stunde gut aushalten. www.barrierefreier-weihnachtsmarkt.de

 

 

Besondere Weihnachtsmärkte

Der Weihnachtsmarkt fürs gute Gewissen: The Green Christmas Market

12. und 13. Dezember, 12 bis 22 Uhr, Eintritt: 2 Euro (Kinder frei)
Ort: Neue Heimat, Revaler Straße 99, 12305 Berlin

Stefanie Witt hat im letzten Jahr die Idee eines ersten veganen, vegetarischen Weihnachtsmarkts entwickelt. Den ersten Geburtstag feiert sie mit dem Green Christmas Market am 12. Und 13. Dezember in der Neuen Heimat in Friedrichshain. Die belgischen Waffeln mit Apfelmus locken genau wie Irish Coffee, Punch oder Glühwein, allesamt vegan. Live-Jazz und Swingmusik und Workshops für Kinder runden das gesunde Erlebnis ab.
www.greenmarketberlin.com

Der Weihnachtsmarkt mit Ausblick: Klunkerkranich

Alle Adventswochenenenden, ab 12 Uhr, bis 16 Uhr frei (danach 3 Euro)
Ort: Kulturdachgarten Klunkerkranich, Karl-Marx-Str. 66, 12043 Berlin
Fahrstühle bis ins 5. OG nehmen, Parkhausschnecke bis ins 6. OG laufen

Den höchsten Weihnachtsmarkt der Stadt finden Sie auf dem Parkdeck der Neukölln Arcaden. Zelte und beheizte Flächen sorgen für windgeschützte Gäste und Aussteller, die den Weitblick genießen. Bei Frutchpunsch oder weißem Glühwein können Sie hier vom Dach über die zurückliegenden Monate sinnieren oder in die nahe Zukunft blicken.
www.klunkerkranich.org

 

Weihnachtsmarkt für Kreative und Designfans: WeihnachtsrodeoWeihnachtsmarkt für Kreative und Designfans: Weihnachtsrodeo

5. und 6. Dezember 2015, 12 bis 20 Uhr
Postbahnhof am Ostbahnhof, Straße der Pariser Kommune 8, 10243 Berlin

Der Pop-up-Weihnachtsmarkt wird wieder an neuer Stelle aufgebaut: Auf zwei Etagen werden am Postbahnhof 150 Aussteller aus den Bereichen Kunst, Mode, und Design ihre Produkte präsentieren. Nach guter Resonanz im letzten Jahr wird es auch wieder kleine Marktstände mit Streetfood auf dem Design-Weihnachtsmarkt geben, kündigt Betreiber Dennis Day an. www.weihnachtsrodeo.de 

 

 

 

 

Weihnachtsmark für Aktive: HaubentaucherWeihnachtsmark für Aktive:
1. Weihnachtsmarkt Friedrichshain

27. November bis 20. Dezember 2015
Do. und Fr. 15 – 22 Uhr, Sa. und So. 12 – 24 Uhr
Ort: Haubentaucher, Revaler Straße 99, 10245 Berlin (Friedrichshain)

Eisstockschießen, eine Pfefferkuchen-Hausbackstube für Kinder, individualisierte Geschenke aus dem 3D-Drucker: Wer es gerne aktiv mag, kommt auf dem ersten Weihnachtsmarkt Friedrichshain im Haubentaucher voll auf seine Kosten. Der Mittelpunkt des Marktes soll die im Winter überdachte und beheizte Pergola bilden, von der aus man einen guten Rundumblick auf das Marktgeschehen hat. www.weihnachtsmarkt-friedrichshain.de

 

 

Für Groß und Kein:

12. Original Roncalli Weihnachtscircus

18. Dezember 2015 bis 3. Januar 2016
Tempodrom - Möckernstraße 10, Kreuzberg

Bereits vor 31 Jahren hat der Circus die Hauptstadt erobert, zum zwöltten Mal feiert Roncalli jetzt die glitzernde Weihnachtszeit in Berlin. Tanzende Schneeflocken und beindruckende Künstler gastieren im Tempodrom in Kreuzberg und nehmen das Publikum mit auf eine Reise durch das besondere Wintermärchen. http://www.semmel.de/roncalli-weihnachtscircus-20152016.html

Märchenhütte am Monbijoupark

Winterzeit ist Märchenzeit – und dieses Jahr feiert die Märchenhütte am Monbijoupark sogar ein Jubiläum: Seit zehn Jahren entführt sie große und kleine Besucher bereits in die zauberhafte Welt der Märchen. In den einstündigen Vorstellungen werden immer zwei Märchen gespielt. Dazu gibt es Glühwein für die Großen und Tee für die Kleinen. Aber Achtung: Die Tickets sind meist schnell vergriffen. www.maerchenhuette.de

Winter-Spaß mit Tempo

Winter und Schlittschuh fahren: Das gehört für die meisten Berlinerinnen und Berliner einfach zusammen. Wer nicht auf zugefrorene Seen warten will, hat viele Möglichkeiten, das Schuhwerk zu wechseln.

Bei der Eisbahn am Neptunbrunnen (www.berlinerweihnachtszeit.de) drehen Sie Ihre Runden direkt vorm Roten Rathaus am Fuß des Fernsehturms.

Winterdorf in der Arena Berlin

Im Winterdorf in der Arena Berlin (www.arena.berlin/veranstaltungsort/winterdorf) in Treptow steht neben Eislaufen auch Eisstockschießen auf dem Programm.

Weitere Links: Umfassende Übersicht der Berliner Eisbahnen vom Stadtportal BerlinOnline (http://www.weihnachteninberlin.de/erleben/eisbahnen/)

Rodel-Spaß überall. Diese Parks, Hügel und Berge laden zur Abfahrt ein:  http://www.tip-berlin.de/kultur-und-freizeit-berlin-fuer-kinder/schlittengaudi-berlin

 

Jedem Ende wohnt ein Anfang inne:

Während wir uns alle auf Bratäpfel und Glühwein, Weihnachtslieder und Schlittschuhfahren freuen, laufen die Vorbereitungen auf die ersten Berliner Highlights 2016 bereits auf Hochtouren: Im Januar erwarten uns unter anderem die  Internationale Grüne Woche (http://www.gruenewoche.de/) und die Berlin Fashion Week (http://www.fashion-week-berlin.com/kalender.html).

Fotos:
© Weihnachten-Gedächtniskirche-2012, Photo Huber
© Winterdorf-Berlin, Markus Nass

Exklusive Silvester Küchenparty

Nach einem prickelnden Aperitif öffnet Sternekoch Matthias Diether seine Küche und das große Küchen-Feuerwerk kann beginnen. Flanieren Sie von der Champagnerbar zu diversen Kochstationen und lassen Sie sich in der Weinlounge von unseren Gastwinzern mit den passenden Weinen verwöhnen.

Neben den kulinarischen Genüssen können Sie ihr Glück an Casinospieltischen versuchen oder die Blitzboxx für ein persönliches Erinnerungsfoto nutzen. Ein Live-DJ sorgt für eine schwungvolle Silvesterstimmung und lädt zum Tanzen ein.

Pünktlich um Mitternacht wird eine 6-Liter Champagnerflasche aus dem Hause Louis Roederer geöffnet und ein köstlicher Mitternachtssnack erwartet Sie.

Gourmetrestaurant

Silvester-Küchenparty im Gourmetrestaurant "first floor"

31. Dezember 2015
19.30 Uhr prickelnder Aperitif / 20 Uhr bis open End

245 Euro pro Person inkl. Aperitif, Wein, Mitternachts-Champagner & Snack, Wasser und Kaffee

385 Euro pro Person mit unbegrenztem Champagner-Service

Reservierung unter 030 2502 1126 oder via E-Mail a.vos@palace.de

www.firstfloor.palace.de

Sightseeing auf Rädern: Eine Busfahrt durch Berlin

Berlin ist groß und hat viel zu bieten. Wenn die Zeit knapp ist, bietet sich eine Stadtrundfahrt an. Eine kostengünstige Alternative zu den organisierten Touren bietet die 100er-Linie der Öffentlichen Verkehrsbetriebe. Sie  führt an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbei. Allerdings sollten Besucher mit einem Reiseführer ausgestattet sein, denn Geschichten rund um die Attraktionen bietet der Busfahrer in diesem Fall nicht. Dafür kann man zwischendurch einfach aussteigen und die Tour mit dem nächsten 100er fortsetzen.

 

Die Fahrt beginnt am Bahnhof Zoologischer Garten, direkt um die Ecke des Hotel Palace. Von hier aus geht es den Kurfürstendamm entlang, vorbei an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die die Berliner aufgrund des im Zweiten Weltkrieg zerbombten Daches liebevoll „Hohlen Zahn“ nennen. Es geht Richtung Tiergarten, einem 210 Hektar großen Parkgelände. Zwischen zwitschernden Vögeln und umherspringenden Hasen ist der Großstadttrubel schnell vergessen. Bei gutem Wetter lohnt sich ein Spaziergang durch diese Oase.

„Vom Reitweg zum Boulevard“: In unserem älteren Blog-Beitrag finden Sie mehr zur Geschichte des Kurfürstendamms.

Als nächstes umrundet der Bus die Siegessäule. Die Spitze des fast 150 Jahre alten Kriegsdenkmals ziert die Siegesgöttin Viktoria – im Berliner Volksmund aufgrund ihrer strahlenden Farbe nur salopp als Goldelse bezeichnet. Wer die 285 Stufen im Turm hinaufkraxelt, kann ihr oben einen Besuch abstatten.

Eine Fahrt durch die Geschichte

Vorbei am Sitz des Bundespräsidenten, dem Schloss Bellevue, führt der Weg entlang der Spree zum Reichstag mit seiner gläsernen Kuppel. Von dort aus ist es nur noch ein Katzensprung zu einem der wichtigsten Wahrzeichen Berlins – dem Brandenburger Tor.

Entlang der berühmten Allee Unter den Linden bekommen Besucher unter anderem das Hauptgebäude der Humboldt-Universität, die Staatsoper und den Bebelplatz, auf dem die von den Nationalsozialisten organisierte Bücherverbrennung stattfand, zu sehen. Das Deutsche Historische Museum und das Zeughaus sind weitere Sehenswürdigkeiten entlang der Prachtstraße. Die Fahrt endet schließlich am Fernsehturm auf dem Alexanderplatz, einst Wahrzeichen der DDR. Die gesamte Strecke führt einmal vom Herzen des ehemaligen West- ins frühere Zentrum Ost-Berlins – ein Ritt durch die Historie der Hauptstadt in gerade einmal 30 Minuten. Es lohnt sich.

Info: Die Linie 100 fährt tagsüber alle fünf Minuten. Die gesamte Fahrt dauert etwa eine halbe Stunde. Das Ticket kostet 2,70 Euro, gilt zwei Stunden und es ist möglich, an den Haltestellen aus- und wieder einzusteigen.

Kommentierte Stadtrundfahrten gibt es viele in Berlin. Einige bieten auch Besonderheiten, etwa der Comedy Bus, der eher abseits der Touristenpfade fährt und in dem Bühnenkünstler als Reiseleiter auftreten. Oder auch die Musiktour, die zu den Orten führt, an denen Iggy Pop und David Bowie, Die Ärzte, Nina Hagen und Seeed verkehrten und musizierten. Bei gutem Wetter lohnt sich eine Tour mit dem Boot – Tipps sowie eine Übersicht zur Entdeckung Berlins von der Spree aus lesen Sie unserem Beitrag „Vom Wasser aus neue Perspektiven entdecken“.

 

Fotos:
 
Reichstag: Reichstag (1) © visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
Brandenburger Tor: Brandenburger Tor/Brandenburg Gate (4) © visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
Fernsehturm: Fernsehturm/TV Tower © visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
Goldelse: Siegessäule/Victory Column (1) © visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
Berliner Dom: Berliner Dom/Berlin Cathedral (2) © visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
Hohler Zahn: Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche/Kaiser Wilhelm Memorial Church © visitBerlin, Foto: Wolfgang Scholvien
 

Berliner Zoo: Herbst-Spaziergang vor der Hoteltür

Direkt vor der Haustür des Hotel Palace Berlin lockt der Zoo zu einem besonderen Herbst-Spaziergang. Hier wartet der artenreichste und geschichtsträchtigste Tierpark des Landes.

Zoo Berlin, Elefantentor

Zwei steinerne Elefanten begrüßen still die Besucher am Zoo-Eingang Budapester Straße. Auf ihnen thront ein asiatisches Dach mit Gold-Ornamenten und rot-grünem Bogen. Bereits das Elefantentor sowie das Löwentor auf der anderen Seite des Zoos, am Hardenbergplatz, zeugen von der langen Geschichte und großen Exotik des Berliner Zoos. So ist er nicht nur der artenreichste Zoo der Welt (knapp 1.500 Arten leben hier und im angrenzenden Aquarium), sondern ebenfalls der erste Tierpark Deutschlands – und damit älteste Zoo des Landes.

 

Flusspferd und Jungtier - Berlin Zoo

Größter Zoobetrieb Europas

Doch damit nicht genug: Die Zoo Berlin AG, zu der ebenfalls der größere Tierpark im Osten der Stadt gehört, zählte mit 4,5 Millionen Besuchern 2016 zu den beliebtesten Freizeit-Einrichtungen in Berlin und Brandenburg. „In der Gesamtleistung sind wir mit rund 500 Mitarbeitern der größte Zoobetrieb Europas mit dem größten Zootier-Bestand der Welt und den weltweit meisten Artenschutzprogrammen“, betont Andreas Knieriem, der Direktor für beide Zoos. Viele Berliner favorisieren den Tierpark im Osten der Stadt – die Touristen den zentral gelegenen Zoo in der City-West.

Schimpanse, Zoo Berlin

Zu verdanken haben sie die gute Lage der Großzügigkeit des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV., der 1841 einen Teil des Tiergartens und damit seines Prachtparks vor der Haustür mitten in der Stadt an den Zoo abtrat. Als neunter Zoo Europas öffnete der Zoologische Garten Berlin am 1. August 1844 und stieg schnell zum Publikumsmagneten auf. Das wahre Raumwunder vereint heute auf 35 Hektar 17.107 Tiere in 1.443 Arten. Zum Beispiel im modernsten Vogelhaus Europas, in dessen Freiflughallen Besucher die Tiere aus unmittelbarer Nähe erleben können. Große Augen machen kleine Kinder auch im Flusspferdhaus: Dank großzügiger Panorama-Scheiben bis zum Boden können Besucher die Flusspferde sogar beim Unterwasser-Sparziergang beobachten. Und das Nachttierhaus gewährt Einblicke in das Treiben von Nachttieren, indem es mit Hilfe der Beleuchtung Tag und Nacht einfach vertauscht.

Streichelzoo für Kinder, Zoo Berlin

Streichelzoo und Abenteuerspielplatz

Für Familien mit kleinen Kindern erweisen sich der Streichelzoo und Abenteuerspielplatz als Highlights. Für ältere Kinder hält der Zoo eine Rallye bereit, bei der die Kinder mittels Quizfragen auf spielerische Weise mehr über die Welt der Tiere erfahren.

 

Asiatische Elefanfen, Zoo Berlin

Unser Tipp: Besuchen Sie unser Patentier Zwergeseldame Heidi und unsere neuen Nachbarn aus China: die Pandas Meng Meng und Jiao Qing.

Kaufen Sie ihre Karten am besten vorab online, zum Beispiel mit dem Smartphone. So können Sie die Warteschlange bequem umgehen. Übrigens: Der Zoo hat 365 Tage im Jahr geöffnet. Nur Heiligabend schließt er bereits um 14 Uhr. Löwen, Elefanten und Flusspferde – sie haben dann auch mal „Feierabend“.

Berliner Zoo / Zoologischer Garten Berlin
Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin
Info-Telefon: 030/ 25 40 10
www.zoo-berlin.de

Preise:
Erwachsene ab 15,50 Euro,
Kinder ab 8 Euro,
Familientickets: ab 26 Euro (1 Erwachsener, 2 Kinder)

Öffnungszeiten:
9:00 - 18:30 (bis 24. September)
9:00 - 18.00 Uhr (25. September - 29. Oktober)

Fotos:
© Elefantentor Querformat Zoo Berlin Mai 2014 – Carlos Frey
© Asiatische Elefanten Zoo Berlin Juli 2015 – Steffen Freiling
© Zoo Flusspferd und Jungtier – Broeseke
© Streichelzoo Zoo Berlin September 2014 – Christian Wyrwa
© Schimpanse Zoo Berlin Juli 2015 – Steffen Freiling

Weihnachtlicher Backkurs mit der Pâtissière des Jahres 2015 Karina Appeldorn

Alle Jahre wieder laufen die Backöfen in der Vorweihnachtszeit auf Hochtouren und überall wird geknetet, verziert und genascht. Doch jedes Jahr kommt auch die Frage auf: Sollen es wieder die klassischen Zimtsterne sein oder diesmal mal was Neues?

Beim weihnachtlichen Pâtisserie-Kurs am 15. November 2015 im Gourmetrestaurant „first floor“ können Hobbybäcker neue Ideen für ihre heimische Weihnachtsbäckerei sammeln und anschließend ihre Liebsten mit originellem Weihnachtsgebäck sowie himmlischen Dessertkreationen überraschen.

Das „first floor“ Pâtisserie-DuoKarina Appeldorn, Pâtissière des Jahres 2015, undPâtissière Sabrina Schanz teilen ihre Lieblingsrezepte und Tricks für ein gutes Gelingen.

„In unserem Back- & Dessertkurs sollen die Teilnehmer nicht nur über unsere Schultern schauen, sondern selbst mitmachen und erfahren, wie man auch ohne eine Profiküchenausstattung tolle Kreationen zubereiten kann. Vorbereitet ist nichts, man lernt in den vier Stunden alles von Grund auf“, so „first floor“ Chef- Pâtissière Karina Appeldorn.

Weihnachtlicher Pâtisserie-Kurs im Gourmetrestaurant „first floor“

15. November 2015 von 11 bis 15 Uhr
85 Euro pro Person inkl. ein Glas Sekt, Mineralwasser, Kaffee/Tee, Rezepte
(Mindestens sechs Teilnehme)

Reservierung unter 030 2502 1126 oder via E-Mail a.vos@palace.de

www.firstfloor.palace.de

Berlin-Highlights im Oktober

Goldener Herbst? Den kann niemand versprechen. Aber Berlin wird auch in diesem Oktober wieder in einem ganz besonderen Licht leuchten.

Tag der Deutschen Einheit

... „für alle“

Fest zum Tag der deutschen Einheit (2. - 4. Oktober, Brandenburger Tor)

 

Ein Volksfest für die ganze Familie, mit Straßentheater, Musik, Comedy, Chören, Volksmusik und einem vielseitigen gastronomischen Angebot: Zum Tag der Deutschen Einheit finden alljährlich Veranstaltungen rund um das Brandenburger Tor statt – so auch zum 25. Jahrestag der Wiedervereinigung.

 

Berlin leuchtet - Funkturm

... „für Erhellende und Erhellte, Teil I“

Berlin leuchtet (2. - 18. Oktober, Berlin)

 

Beim Festival "Berlin leuchtet" setzen Lichtkünstler Gebäude der Stadt mit Licht und Projektionen spektakulär in Szene. In diesem Jahr sollen auch sieben Bahnhöfe der Stadtbahn in das Fest einbezogen werden. Vom Alexanderplatz erstreckt sich das Lichterfest über einen großen Teil der Stadt, vornehmlich in den Bezirken Mitte-Tiergarten, Friedrichshain-Kreuzberg, Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf.
www.berlin-leuchtet.com

 

Bar Convent Berlin 2014

... „für stille Genießer“

Bar Convent Berlin: Getränkemesse (6. – 7. Oktober, Station Berlin)

 

Der Bar Convent Berlin hat sich seit seiner Gründung 2007 zu einer der führenden internationalen Messen für die Bar- und Getränkeindustrie entwickelt. An zwei Tagen trifft sich in Berlin jährlich das Who-Is-Who der deutschen und europäischen Bar- und Beverage-Industrie, um neue Kontakte zu knüpfen, sich über Produkt-Innovationen zu informieren und in Seminaren weiterzubilden.
www.barconvent.com

 

... „für Erhellende und Erhellte, Teil II“

Festival of Lights (9.-18. Oktober, Berlin)

 

Seit 10 Jahren verwandelt das FESTIVAL OF LIGHTS Berlin im Oktober in eine Welt voller Lichtkunst. Internationale Lichtkünstler präsentieren viele leuchtende Projektionen, 3D Videomappings sowie Lichtinstallationen und transportieren so ihre Botschaften, Themen und Inhalte.
www.festival-of-lights.de

 

Familien Nacht - Berliner Stadtmission

... „für wache Familien“

Lange Nacht der Familie (10. Oktober, Berlin)

Nächtliche Wanderungen durch Wälder mit Nachtmahl, abendliche Führungen durch Parks, Kirchen und Museen, Workshops in Universitätslaboratorien, technische und künstlerische Erfinder-Werkstätten oder Kochen mit Nachtschattengewächsen: Ein facettenreiches Angebot mit insgesamt 152 Überraschungen erwartet die jungen und alten Nachtschwärmer bei der Familiennacht Berlin am 10. Oktober 2015 zwischen 17 Uhr und Mitternacht.
www.familiennacht.de

Fotos:
© Tag der Deutschen Einheit - "Bundesarchiv Bild 183-1990-1003-400, Berlin, deutsche Vereinigung, vor dem Reichstag" by Bundesarchiv, Bild 183-1990-1003-400 / Grimm, Peer / CC-BY-SA 3.0. Licensed under CC BY-SA 3.0 de via Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-1990-1003-400,_Berlin,_deutsche_Vereinigung,_vor_dem_Reichstag.jpg
© Berlin leuchtet - Fotoagentur Baganz
© Bar Convent Berlin 2014 - Gili Shani

 

Berlin-Highlights im September

Am Anfang knallt es am Himmel, dann wird es sportlich und digital. Und auch für Kunstfreunde hat der September in Berlin etwas zu bieten.

... „für passionierte Feuerwerkler “

Pyronale

Pyronale-Feuerwerkmeisterschaft (4. & 5. September, Maifeld)

Bereits zum neunten Mal werden die weltbesten Pyrotechnker in Berlin das Publikum mit farbenprächtigen Shows und phantasievollen Effekten am Himmel begeistern. Vor der  individuellen Kür müssen die Teams im Pflichtteil des Wettbewerbs eine Minute ohne musikalische Begleitung eine Farbvorgabe möglichst atemberaubend umsetzen. In diesem Jahr: Violett - Grün.
www.pyronale.de

 

... „für futuristische Funker“

IFA Funkausstellung Messe

IFA (4. – 9. September, Messe Berlin)

Zukunft seit 90 Jahren: Die IFA ist längst zur globalen Messe für die digitale Welt geworden. Aber nicht nur das große Publikum staunt über die Innovationen. Händler, Einkäufer und Experten für Unterhaltungselektronik und elektronische Haushaltsgeräte kommen gerne nach Berlin: Für sie ist die IFA Marktplatz, Trendbarometer und Kommunikationsplattform zugleich.
www.ifa-berlin.de

 

 

... „für sportliche Zurücklehner“

ISTAF Sport

ISTAF (6. September, Olympiastadion)

Beim 74. Internationalen Stadionfest Berlin können die Zuschauer entspannt Platz nehmen und sportliche Spitzenleistungen in zahlreichen Disziplinen bestaunen. Vielleicht ja auch wieder einen neuen Weltrekord? Ein Highlight ist dem Publikum in der Hauptstadt wohl sicher: Der gebürtige Berliner und Diskus-Olympiasieger Robert Harting möchte nach einjähriger Verletzungspause beim ISTAF sein Comeback geben.
www.istaf.de

 

... „ zukünftige Welterkunder“

Reisemesse

Berliner Reisemesse (19. & 20. September, Spandau Arena)

Kreuzfahrten und Wellness-Reisen, Fernreisen und Natur-Tourismus, Aktivurlaub unter dem Motto "Fit & Gesund" oder Erholung in allen Gebieten Deutschlands: Zum 24. Mal erfüllen knapp 300 Aussteller den mehr als 10.000 Besuchern der Berliner Reisemesse vom Reisebüro DERPART in Spandau viele Urlausträume zu Messe-Preisen. Der Eintritt ist frei.
http://www.berliner-reisemesse.de/

 

 

... „für szenige Sammler“

Berlin Art Week

Berlin Art Week (5. – 20. September, mehrere Orte)

Bereits zum vierten Mal bündelt die Berlin Art Week Ausstellungseröffnungen, Preisverleihungen, Paneldiskussionen und Performances, Künstlergespräche und Führungen zu einem attraktiven Gesamtprogramm. Zudem ermöglicht sie Einblicke in private Sammlungen und in die Projektraumszene der Stadt. Berlin wird damit sechs Tage lang zum Zentrum für die internationale Kunstwelt und lockt Sammler, Galeristen, Kunst- und Kulturinteressierte in die deutsche Hauptstadt.

 

... „für ausdauernde Athleten“

Berlin-Marathon

Berlin-Marathon (27. September)

Der Berlin-Marathon ist immer für einen Weltrekord gut – erst recht, wenn eine zweifache Siegerin und die amtierende Halbmarathon-Weltmeisterin an den Start gehen. Die Leistungen der weltbesten Läufer sind aber nur das Highlight einer riesigen Veranstaltung: Mit Bambiniläufen über 500 oder 1000 Meter und einem Mini-Marathon sowie den Wettbewerben für Inlineskater, Rollstuhlfahrer und Handbiker ist das sportlichste Berlin-Wochenende des Jahres komplett.
http://www.bmw-berlin-marathon.com/

 

Fotos:
Camera4/ISTAF
Kulturprojekte Berlin, Berlin Art Week 2014, Foto: Antje Schröder
SCC EVENTS/PHOTORUN

Berlin – Hauptstadt der „Pop-Kultur“

Die Music Week als Festival der Musikbranche gibt es nicht mehr. Dafür öffnet Ende August die Pop-Kultur ihre Pforten und überrascht mit zahlreichen Künstlern und einem frischen Konzept.

Muic Week,pop,Berghain

Drei Tage lang steht Berlin im Zeichen des Pop. Ende August findet zum ersten mal die „Pop-Kultur“ statt, ein Festival mit DJ-Sets und Lesungen, mit Diskussionen und Konzerten. Mehr als 60 Künstler gestalten das umfassende Programm. Da ist etwa Sven Regener, Sänger und Autor, der gemeinsam mit Andreas Dorau aus ihrem gemeinsamen Buch „Ärger mit der Unsterblichkeit“ vorliest. Zugesagt haben auch die schwedische Sängerin Neneh Cherry, die mit ihrer Band RocketNumberNine auftritt, oder der Neurowissenschaftler Tom Fritz, der mit dem Maler Norbert Bisky über die Wirkung des Techno auf das menschliche Gehirn redet. Und wer noch nicht wusste, dass der Hollywood-Schauspieler Elijah Wood ein Alter Ego als DJ hat, kann ihn zusammen mit seinem Partner Zach Cowie unter dem Pseudonym Wooden Wisdom hinter den Turntables erleben. Aber auch junge und unbekanntere Acts bekommen während der drei Tage die Möglichkeit, ihre Kunst einem breiten Publikum zu präsentieren.

„Wir haben besonderen Wert darauf gelegt, möglichst unterschiedliche musikalische Trends in einem Programm zu verbinden und dies vor allem in Form von Uraufführungen oder Deutschlandpremieren, oftmals auch in Kollaborationen, zu präsentieren“, sagt Christian Morin, der gemeinsam mit Martin Hossbach unter Leitung von Katja Lucker die „Pop-Kultur“ kuratiert. Ziel der Veranstalter ist es, „Raum für ansonsten eher unwahrscheinliche Begegnungen und produktiven Austausch“ zu schaffen.

 

Melting Pot Berghain

Platz finden diese Begegnungen im bekannten Berliner Club Berghain und in dazugehörigen Gebäuden, wie der Schlackehalle oder der Panorama Bar. Gäste haben die Möglichkeit, sich während der drei Veranstaltungstage einzelne Module zu wählen, je nachdem, welche Veranstaltung sie gerne besuchen möchten. Die Tickets für diese Bausteine kosten zwischen 5 und 25 Euro und ermöglichen, dass sich jeder seinen individuellen Festival-Fahrplan zusammenstellt.

Mit der Pop-Kultur, bei der bis zu 10.000 Gäste erwartet werden, wollen die Organisatoren sich auch bewusst von der Musik Week abgrenzen, die von 2010 bis 2014 in Berlin stattfand. „Mehr Kunst, weniger Schnittchen", bringt es Katja Lucker auf den Punkt und unterstreicht damit den Publikumscharakter des Festivals, bei dem es sogar ein eigenes Nachwuchs-Programm geben wird.

Zunächst einmal ist das neue Format ein Experiment, auf das sich jedoch alle Beteiligten freuen. „Wir wollen Labor sein und Ideen anstoßen, diskutieren und verwirklichen“, sagt Katja Lucker. „Was dabei herauskommt, wissen wir noch nicht – aber das ist Teil des spannenden Experiments.“

 

Info: Die Pop-Kultur findet vom 26.8. – 28.8.2015 statt. Weitere Infos und Tickets unter www.pop-kultur.berlin.

 

Fotos:
(c) Frederik Schulz - Popkultur Berghain
 

Berlin-Highlights im August

Von wegen Sommerloch: In Berlin gibt es natürlich auch in der Ferienzeit ein vielfältiges Programm für jeden Geschmack. Unsere Highlights sind beispielsweise musikalisch, gesellig, kulturell und politisch.

... „für neugierige Klassikfans“

MICE; Meeting Place Berlin, Hotel Palace Berlin

Young Euro Classics im Konzerthaus (6. – 22. August)

Die Berliner Morgenpost nennt es „das Bayreuth einer jungen Generation“: In seinem 15. Jahr ist „Young Euro Classic“, das Sommerfestival für junge Orchester im festlichen Konzerthaus am Gendarmenmarkt, die wichtigste Plattform für den Klassiknachwuchs. Junge Spitzenorchester aus aller Welt stellen sich dem anspruchsvollen Berliner Publikum mit einer oft überraschenden Stückauswahl.

www.young-euro-classic.de

 

... „für fröhliche Genießer“

You, Messe, Berlin

Bierfestival auf der Karl-Marx-Allee (7. – 9. August)

Das Münchener Oktoberfest mag zwar größer sein, doch der längste Biergarten der Welt findet sich traditionell an einem Augustwochenende auf der Karl-Marx-Allee in Berlin. Entlang des 2,2 Kilometer langen Straßenabschnitts präsentieren rund 340 Brauereien aus 87 Ländern mehr als 2.400 Bierspezialitäten. Der hopfige Genuss wird auf diversen-Live-Bühnen auch musikalisch untermalt.

www.bierfestival-berlin.de

 

... „für innovative Musikfreunde“

You, Messe, Berlin

"Pop-Kultur"-Festival im Berghain - ehemals Berlin Music Week (26. – 28. August)

Viele Berlin-Touristen (und auch Berliner) träumen von einer Party im sagenumwobenen Berghain, das immer noch als einer der besten Clubs der Welt gilt. Beim Musikfestival im August gibt’s statt Türsteher frei verkäufliche Eintrittskarten für rund 60 außergwöhnliche Musikacts auf sechs Bühnen innerhalb des ehemaligen Heizkraftwerks in Friedrichshain.

www.pop-kultur.berlin

 

... „für kulturelle Nachtschwärmer“

Open Air Gallery, Berlin, Kunst, Oberbaumbruecke

Lange Nacht der Museen (29. August)

 

In Berlin gibt es rund 150 Museen, die von der ganz großen Kunst bis zur sehr ausgefallenen Sammlung ein einzigartiges Spektrum an Kultur und Wissen für das breite Publikum präsentieren. Einmal im Jahr wird aus dem gesitteten Museumsbesuch ein Happening, wenn bei der „Langen Nacht der Museen“ (erfunden 1997 in Berlin) rund 80 Häuser außergewöhnliche Führungen, Performances und Darbietungen auf die Beine stellen. Die Tickets gelten dann bis 2 Uhr nachts für alle teilnehmenden Museen und für die Buslinien, die sie verbinden.

www.lange-nacht-der-museen.de

 

 

 

 

... „für politische Flaneure“

You, Messe, Berlin

Tag der offenen Tür der Bundesregierung (29. / 30. August)

Seit 1999 ist Berlin Hauptstadt des vereinigten Deutschlands. Beim traditionellen „Tag der offenen Tür der Bundesregierung“ (eigentlich zwei Tage) lassen sich die relativ neuen Regierungsbauten von innen besichtigen. Bundeskanzleramt, die Bundesministerien und das Bundespresseamt laden ein, sich vor Ort ein Bild zu machen, wo, wie und woran die Bundesregierung arbeitet. Neben spannenden Führungen hinter die Kulissen gibt es in diesem Jahr ein umfassendes Rahmenprogramm zum Jubiläum „25 Jahre deutsche Einheit“ am 3. Oktober.

www.bundesregierung.de

 

Fotos:
(c) Kai Bienert - Young Euro Classic
(c) Frank-Peter Buerger - Bierfestival
(c) Frederik Schulz - Popkultur Berghain
(c) Promo - Lange Nacht der Museen
(c) Bilan - Bundesregierung
 

Vom Wasser aus neue Perspektiven entdecken

Berlin liegt zwar nicht am Meer, ist aber dennoch nah am Wasser gebaut. Wasserflächen machen satte sieben Prozent des Stadtgebiets aus. Die Uferlänge aller Flüsse, Seen und Kanäle Berlins beträgt mehr als 600 Kilometer, auf mehr als 180 Kilometern Länge ist das weit verzweigte Wasserstraßennetz schiffbar. Da bietet es sich geradezu an, die Stadt vom Wasser aus zu erkunden. Also nichts wie rauf auf eines der 130 Fahrgastschiffe der „Weißen Flotte“, die von rund 50 Berliner Anlegern aus „in See stechen“ und auf 30 Routen über Spree, Havel, Dahme und Kanäle schippern. 

 

Die klassische Sightseeing-Schnuppertour ist die einstündige „Historische Stadtrundfahrt“ auf der Spree. Gemütlich bei einem kühlen Getränk an Deck sitzend lassen die Passagiere das Haus der Kulturen der Welt (im Volksmund „Schwangere Auster“ genannt), das Regierungsviertel mit dem Kanzleramt, den 2006 zur Fußballweltmeisterschaft in Deutschland für 1,2 Milliarden Euro fertiggestellten Hauptbahnhof und den 1893 bis 1905 im Stil der italienischen Hochrenaissance erbauten Berliner Dom an sich vorbeiziehen. Während auf der Friedrichstraße das Leben pulsiert, nehmen die Touristen an Bord Kurs auf Museumsinsel und Nikolaiviertel – das Plattenbauviertel der etwas anderen Art. Im Zweiten Weltkrieg fast völlig zerstört, wurde es in den 1980er-Jahren zur 750-Jahr-Feier Berlins wieder aufgebaut. Zwar meist in Plattenbauweise, aber dennoch wurden die Fassaden den historischen Gebäuden nachempfunden.

Zu kurz, um das Sightseeing vom Wasser aus wirklich genießen zu können? Dann ist vielleicht die dreistündige Spreefahrt das Richtige. Über Regierungsviertel und historische Mitte hinaus fährt das Schiff dann bis zur East Side Gallery an der ehemaligen Mauer östlich des Zentrums und in Richtung Westen bis zum Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten.     

Die Kurz-Trips starten von den Anlegestellen Friedrichstraße, Nikolaiviertel, Kanzleramt oder Alte Börse aus enden auch jeweils wieder dort, Kosten: ab 10 Euro. Die längeren Spreefahrten beginnen (je nach Reederei) u. a. an der Schlossbrücke in Charlottenburg, an der Jannowitzbrücke oder am Treptower Hafen und kosten um die 20 Euro.

 

Unter mehr als 60 der 1.000 Berliner Brücken hindurch schippern Passagiere bei der Brückentour – der 23 Kilometer langen Kreuzfahrt über Spree und Landwehrkanal. Bei der drei- bis vierstündigen Fahrt (die Zeiten variieren je nach Reederei) können die Passagiere die moderne Berliner Architektur  ebenso auf sich wirken lassen wie den altehrwürdigen Berliner Dom. Und während auf dem zwölf Kilometer langen Landwehrkanal mit seinen niedrigen Brücken die Passagiere an Deck so manches Mal den Kopf einziehen müssen, schippern sie unter anderem an der 1901 gegründeten Versuchsanstalt für Wasserbau und Schiffbau mir ihren riesigen rosaroten Röhren vorbei, am Bendlerblock, dem heutigen Sitz des Verteidigungsministeriums, an Neuer Nationalgalerie, Staatsbibliothek und Technikmuseum – deutlich zu erkennen an dem über dem Neubau schwebenden „Rosinenbomber“. Etwas mehr Romantik gefällig? Dann „Leinen los“ zur abendlichen Brückenfahrt.

Die Brückenfahrt als Rundtour kann an verschiedenen Anlegestellen begonnen und beendet werden, es geht im Uhrzeigersinn durch Berlin. Kosten: etwa 20 Euro. 

 

Soll die pure Erholung im Vordergrund stehen, empfiehlt sich die zweistündige Sieben-Seen-Rundfahrt. Los geht’s von der Anlegestelle Wannsee aus über Großen und Kleinen Wannsee, Pohlsee, Stölpchensee, Griebnitzsee und Glienicker Lake zum Jungfernsee und über die Havel zurück zum Wannsee. Es geht vorbei an Villenkolonien – zu sehen sind die einstigen Villen des Malers Max Liebermann am Westufer des Wannsees, des Verlegers Carl Langenscheidt, des Fabrikanten Herz oder des Bankiers Arons ebenso wie das Haus der Wannsee-Konferenz vom 20. Januar 1942. Auf der Fahrt über den Griebnitzsee sehen die Passagiere das Schloss Babelsberg, einst Sommersitz von Kaiser Wilhelm I. und Bestandteil des Unesco-Weltkulturerbes, ebenso wie die früheren Domizile von Ufa-Filmstars wie Heinz Rühmann, Anni Ondra oder Lilian Harvey in Neu-Babelsberg. Und bevor schließlich der Jungfernsee erreicht ist, unterquert das Schiff die Glienicker Brücke – auf der im Kalten Krieg Agenten die Seiten wechselten.      

Die Tour startet und endet an der Anlegestelle Wannsee und kostet um die 10 Euro.

 

Eine Vielzahl von Touren bieten an (Auswahl):

 

Stern und Kreisschiffahrt 

www.sternundkreis.de

Reederei Riedel  

www.reederei-riedel.de

Reederei Bruno Winkler

www.reedereiwinkler.de

Berliner Wassertaxi-Stadtrundfahrten

www.berliner-wassertaxi.de

Berliner Wassersport und Service GmbH

www.bwsg-berlin.de

Reederei Grimm & Lindecke

www.spreehavelschiffahrt.de

 

Insgesamt gibt es um die 50 Anleger der Personenschifffahrt in Berlin.

Zentrale Anlegestellen sind beispielsweise:

Anlegestelle Alte Börse, S-Bahn-Station Hackescher Markt

Anlegestelle Hafen Treptow, Puschkinallee, S-Bahn-Station Treptower Park

Anlegestelle am Bahnhof Wannsee, Königstraße, S- und DB-Bahnhof Wannsee

Anlegestelle Märkisches Ufer / Jannowitzbrücke, S- und U-Bahn-Station Jannowitzbrücke  

Gegensätzlich und ähnlich zugleich

Die Alte Nationalgalerie versammelt die entgegengesetzten Impressionisten und Expressionisten in einer lohnenswerten Ausstellung. Dabei zeigt sich: Beide Stile haben mehr gemein als gedacht.

Imex, Kunst, Alte Nationalgalerie, Ausstellung

Nackt sitzt die „Badende“ (1903) von Auguste Renoir auf einer weißen Decke. Ihre langen braunen Haare hält sie sich aus dem Gesicht, doch ihren Blick wendet sie schüchtern nach unten. Weich, zart, fließend – so hat der französische Impressionist ihren Körper gemalt.

Daneben hängt das Pendant des deutschen Expressionisten Max Pechstein: Sein „sitzendes Mädchen“ (1910) schaut den Betrachter direkt, beinahe provokativ, an. Dicke schwarze Konturen umrahmen ihren leuchtend gelben Körper, der förmlich „auf die Leinwand geschmissen“ ist, wie der Künstler selbst sagte. Impressionisten (wie Auguste Renoir, Edgar Degas und Claude Monet) malten ihre Eindrücke – Expressionisten (wie Ernst-Ludwig Kirchner, Franz Marc und Emil Nolde) wollten mit ihren Bildern vor allem subjektiv etwas ausdrücken. So lautet die Eselsbrücke, mit der Besucher gut durch die Ausstellung „Impressionismus – Expressionismus“ kommen.

Über Rollenbilder und das blühende Leben

IMEX, Alte Nationalgalerie

Die Schau mit ihren 160 Werken ist nicht nur eine Gegenüberstellung beider Stil-Richtungen, die sich zeitlich und räumlich überschneiden. Beide haben mehr gemein als gedacht: Beide sind Strömungen eines gesellschaftlichen Umbruchs von 1870 bis 1914, der in den Großstädten Europas seinen Anfang nahm. In Frankreich malten zunächst die Impressionisten das aufblühende Pariser Leben: die Cafés mit ihren kleinen Konzerten, die Bars und Varietés mit ihren verführerischen Tänzerinnen. Auch die Expressionisten in Deutschland waren fasziniert von den neuen Rollenbildern von Mann und Frau sowie den Verlockungen des pulsierenden Berliner Nachtlebens. Doch Impressionisten wie Expressionisten hatten ebenfalls einen starken Hang zur Natur und Darstellung des Privaten.

 Aufbruch in die Moderne

Das Ziel der Ausstellung sei es, diese Gemeinsamkeiten und Unterschiede nebeneinander darzustellen, erklären Udo Kittelmann, Direktor der Nationalgalerie, und Philipp Demant, Leiter der Alten Nationalgalerie. Beide Künstlergruppen arbeiteten mit der Freilichtmalerei, fokussierten sich auf ihre direkte Lebensumwelt und verstanden sich als Aufbruch in die Moderne. Nicht zufällig ist es die Alte Nationalgalerie, die beide Kunststile zeigt: Sie erwarb als erstes deutsches Museum 1896 Bilder der Impressionisten und zudem später ebenfalls expressionistische Werke. Leihgaben aus ganz Europa vereinen diese nun zu einer absolut sehenswerten Ausstellung. Unser Tipp: Planen Sie fürs Wochenende eine Stunde Wartezeit ein. Wer VIP-Karten im Internet kauft, kann die Schlange umgehen. Und wer sich den Audio-Guide gönnt, flaniert mit der sanften Stimme der Schauspielerin Natalia Wörner bestens informiert durch die Räume im zweiten Stock.

Ihr jähes Ende fanden beide Kunstrichtungen bedauerlicherweise 1914. „Auf den Einschnitt des Ersten Weltkriegs, der der Menschheit den Schleier vom Gesicht gerissen hatte, konnte das Heitere, Flüchtige und Unpolitische keine Antwort mehr sein“, so die Verantwortlichen der Ausstellung. Impressionismus und Expressionismus – sie waren überkommene Stile geworden.

Impressionismus – Expressionismus (ImEx)

Imex, Kunst

noch bis zum 20. September 2015

www.imexinberlin.de

Alte Nationalgalerie, Museumsinsel,
Bodestraße 1-3, 10178 Berlin-Mitte

Öffnungszeiten:
Di, Mi, So: 10 – 18 Uhr
Do – Sa: 10 – 20 Uhr

Eintritt: 12 Euro, ermäßigt 6 Euro

VIP-Ticket: 30 Euro, erhältlich über www.imexinberlin.de

Fotos:

ImEX Wortbildmarke, Logo: © Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie

ImEx Presse Installation4: Installationsansicht Alte Nationalgalerie - © David von Becker

ImEx Presse Anzeigenmotiv 2 - Montage: Pierre-Auguste Renoir: Badende mit blondem, offenem Haar, um 1903, Detail
© Belvedere, Wien - Max Pechstein: Sitzendes Mädchen (Moritzburg), 1910, Detail
Staatliche Museen zu Berlin, Nationalgalerie
© 2015 Pechstein Hamburg/Tökendorf. Foto: bpk / Roman März

Berlin-Highlights im Juli

„Hauptsache vor den Sommerferien“ scheinen sich die Juli-Veranstalter zu denken: Zu Beginn des Monats gibt es für jeden Berliner ...

... "für Veranstalter und Tagende"

MICE; Meeting Place Berlin, Hotel Palace Berlin

Meeting Place Berlin (2. – 6. Juli)

Berlin wird als Kongress- und Veranstaltungs-Stadt immer interessanter. Um diese positive Entwicklung weiterhin zu fördern, gibt es seit 2005 den Meeting Place Berlin. Hier präsentieren sich bis zu 50 hauptstädtische Dienstleister der Kongressindustrie und tauschen sich mit nationalen und internationalen Veranstaltern und Organisatoren aus. Als Gastgeber für Events mit bis zu 1.000 Personen oder Herberge für Besucher externe Veranstaltungen ist auch das Hotel Palace als Austeller vertreten: https://www.meeting-place-berlin.de/

In unserem Beitrag „Von MICE und Menschen“ lesen Sie mehr über Berlin als Kongress-Metropole und das Hotel Palace als Veranstaltungsort.

... „für Klassik-Fans“

Classic Open Air, Gendarmenmarkt, MusikClassic Open Air-Festival (2. – 6. Juli)

„Highlights aus Klassik, Film und Pop“, „Eine italienische Sommernacht“ oder „Zauber der Romantik in Licht und Feuer“: Das Classic Open Air-Festival bietet wieder abwechslungsreiche Konzerte in der einmaligen Kulisse des Gendarmenmarktes. Bei „Cicero sings Sinatra“ am 6. Juli kann sich das Publikum auf eine musikalische Hommage an einen der größten Entertainer der Welt freuen.

http://www.classicopenair.de/

 

 

... „für die Heranwachsenden“

You, Messe, Berlin

Jugendmesse YOU (3. – 5. Juli)

Die „Leitmesse für Jugendkultur“ ist eine Institution in der Hauptstadt. Sie bietet Information bei guter Unterhaltung und zieht den Nachwuchs damit Jahr für Jahr an. Im Segment „Bildung.Karriere.Zukunft“ geben Mitarbeiter der Agentur für Arbeit, Personaler und Azubis Einblicke und Tipps. Im Bereich „music.sports.lifestyle“ gibt es einen unter anderem Wassersport und Streetdance-Meisterschaften.

http://www.you.de/YOUBerlin/

 

... „für schlendernde Kunst-Liebhaber“

Open Air Gallery, Berlin, Kunst, Oberbaumbruecke

Open Air Gallery (5. Juli)

Sie ist eine der berühmtesten und spektakulärsten der knapp 50 Berliner Spree-Brücken und lädt jährlich zum Kunst-Schlendern ein: Die Oberbaumbrücke verbindet nicht nur Friedrichshain und Kreuzberg, sondern ermöglicht auch Künstlern aus den Bereichen Malerei, Bildhauerei und Fotografie sowie den Betrachtern ihrer Werke einen Austausch. Initiiert und organisiert wird die 13. OpenAirGallery 2015 vom Stadtteilausschuss Kreuzberg e.V. – der Eintritt ist frei.
 

 

... „für Modebewusste“

Fashion Week, Mode, Berlin

Berlin Fashion Week (7. – 11. Juli)

Mode, Mode, Mode: Auch die Berlin Fashion Week ist längst zur Institution in Berlin geworden. Fünf Tage und lange Abende lang wird die Stadt zur internationalen Bühne für Fashion und Lifestyle. Mit über 200.000 Fachbesucher und rund 200 Veranstaltungen, davon rund 100 Modenschauen, zahlreichen Messeplattformen, Empfängen und Showrooms hat sich Berlin in der Top5 der Modestandorte weltweit etabliert.

http://www.fashion-week-berlin.com/

Weitere Informationen zur Berlin Fashion Week und dem Modestandort Berlin finden Sie unter: http://www.berlin.de/projektzukunft/kreativwirtschaft/mode/

Fotos:
(c) DAVIDS 2 - Classic Open Air 2014 am gendarmenmarkt

Bauch – Beine – Po – ohne Geräte

Fit wird man am schnellsten an den Geräten im Sportstudio? Stimmt nicht. Den eigenen Körper bringt man genauso effektiv mit dem eigenen Körper in Form.

Blauer Himmel, Sonnenschein und warme Temperaturen – bei gutem Wetter fällt der Gang ins Fitnessstudio schwer. Denn wer schwitzt schon gerne in der dunklen Muckibude, wenn die schönste Zeit des Jahres begonnen hat? Um trotzdem fit zu bleiben oder die verbliebenen Winterpfunde loszuwerden, gibt es effektive Übungen ganz ohne Geräte. Sie eignen sich für Zuhause und als Sportprogramm an der frischen Luft. Reisende, die auch unterwegs nicht auf ihren Fitness-Ausgleich verzichten möchten, können sie ganz einfach im Hotelzimmer absolvieren.

Neben Ausdauersport ist vor allem ein ausgewogenes Krafttraining wichtig. Denn nur so bekommen Motivierte einen straffen, gesunden Körper – und Muskeln verbrennen bekanntermaßen mehr Kalorien.

90 Grad, kein Hohlkreuz: Der richtige Liegestütz

Die Mutter aller Übungen hierfür sind Liegestütze, denn sie stärken den gesamten Körper. Richtig ausgeführt, trainieren Push-ups Schultern, Arme, Rücken, Bauchmuskelgurt sowie Bein- und Gesäßmuskulatur. Damit das richtig gut funktioniert, sollten „die Pusher“ bei der Übung weder ins Hohlkreuz fallen, noch den Po zu stark in die Höhe recken – der Körper ist vielmehr ein grades Brett und die Arme beugen sich im 90-Grad-Winkel. Für Anfänger gibt es eine leichte Variante auf den Knien und superfitte Sportler können sich an einarmigen Liegestützen probieren. Doch Achtung! Mit zwei Wiederholungen ist es nicht getan. Drei Intervalle à 15 Liegestütze sollten es schon sein – zur Not in der einfachen Version auf Knien.

Darüber hinaus stehen beim Training ohne Geräte andere Klassiker wie Kniebeugen für Beine und Po sowie Sit-Ups oder der Unterarmstütz für die Bauchmuskulatur auf dem Programm. Von diesen Übungen gibt es auch schwierige Varianten, wie etwa die einbeinige Kniebeuge oder der seitliche Unterarmstütz. Denn durch Abwechslung bleibt das Training eine Herausforderung.

Safety first

Wichtig bei allen Übungen ist eine saubere Ausführung, um Verletzungen oder langfristige Gelenkschäden zu vermeiden. Bevor Sportbegeisterte also mit dem Training beginnen, lohnt es sich, im Internet ein paar Videos anzuschauen und sich im Spiegel zu kontrollieren. Auch sollten sie sich am Anfang nicht überfordern, denn nur, weil das Gerät fehlt, heißt das nicht, dass die Übung weniger anstrengend ist. So beginnt etwa die Rückenübung, bei der Sportler im Vierfüßlerstand Ellbogen und Knie diagonal unter dem Körper zusammenführen, zunächst ganz einfach. Nach 30 Wiederholungen – pro Seite – merkt man jedoch, dass die Muskeln arbeiten.

Mittlerweile gibt es sogar die Möglichkeit, via App verschiedene Trainingseinheiten samt Erklärvideo zu erhalten – und gleichzeitig den eigenen Fortschritt zu dokumentieren. Auch hier sind Abwandlungen der Liegestütze, wie etwa der Burpee, bei dem die „Mutter aller Übungen“ mit einem Sprung kombiniert wird, wichtiger Bestandteil des Trainings.

Das Wichtigste kommt allerdings zum Schluss: dehnen, entspannen und belohnen nicht vergessen – zum Beispiel mit einem Saunabesuch oder einer Massage im Palace SPA. Das lockert die Muskeln und die nächste Trainingseinheit fällt gleich etwas leichter.

 

Info:

Neben zahlreichen Übungsvideos auf YouTube bieten auch die Sportzeitschrift Fit for Fun (http://www.fitforfun.de/videos) und das Lifestyle-Magazin Jolie (http://www.jolie.de/bildergalerien/fitness-videos-2249853.html) Workout-Anleitungen für Zuhause an.

Fitness-Apps wie Freeletics, das 7-Minuten-Workout oder der RückenDoc bieten die Möglichkeit, Übungen und Trainingspläne aufs Handy zu laden. Von vielen Apps gibt es eine abgespeckte Variante, die kostenlos ist und sich gut für den Einstieg eignet.

Auferstehen aus Ruinen

Die Berlinische Galerie feiert ihre Wiedereröffnung nach einjähriger Pause mit einer gelungenen Ausstellung: „Radikal Modern – Planen und Bauen der 1960er Jahre“. Denn die 1960er-Bauten prägen die Stadt bis heute. Manch skurrile Entwürfe sind zum Glück in der Schublade geblieben.

Engelbert Kremser,  Europa-Center, Fotomontage, 1969,  © Engelbert Kremser/Berlinische Galerie, Repro: Markus Hawlik

Wie ein organisches Gewächs türmt sich das Europa-Center am Breitscheidplatz auf dem Entwurf von Engelbert Kremser (1969) in die Höhe. Es erinnert an ein Hundertwasser-Haus – ohne die bunten Farben. Eher wie eine finstere „Herr-der-Ringe“-Trutzburg wirkt das, was sich da bedrohlich in den Himmel schraubt. Glücklicherweise hat sich der Entwurf nicht durchgesetzt. Der „Erdhügel-Bau“ hätte den Platz förmlich erschlagen.

Die 1960er-Jahre sind zwar eine vergleichsweise kurze Bauepoche gewesen, aber für Berlin eine ungemein prägende. Keine andere vereint so viele beeindruckende Baudenkmäler und gleichfalls so grässliche Bausünden im Stadtbild. Somit bietet die Ausstellung „Radikal Modern – Planen und Bauen im Berlin der Sechziger Jahre“ einen vortrefflichen Zugang für Touristen, sich Berlin zu erschließen. Und: Sie bietet eine gute Gelegenheit, eine Zeit zu verstehen, die in ihrer Architektur so diametral zu unserem heutigen Verständnis steht. Heute ziehen wir lieber wieder in schick sanierte Altbauten, bauen wir ganze Stadtschlösser detailgetreu nach. In den 1960er-Jahren schossen hingegen die Neubauten in die Höhe, wandten sich die Architekten radikal von der Vergangenheit ab und nahmen die Zukunft in den Blick. Trotz Kaltem Krieg und aller Abgrenzungsversuche ironischerweise gleichermaßen in Ost- und Westberlin. Die Narben des Zweiten Weltkrieges schlossen die Architekten hüben wie drüben mit radikalen Neubauten und komplett umgestalteten Plätzen: Das Staatsratsgebäude und DDR-Außenministerium, der Alexanderplatz mit dem Fernsehturm, der fast seine markante Kugel nie bekommen hätte. Auf der anderen Seite der Mauer das Kulturforum mit der Neuen Nationalgalerie und der neue Breitscheidplatz.

Museum-Berlin_Radikal-Modern, Heinz-Lieber, Panorama-Alexanderplatz

Rollende Gehsteige und Trabantenstädte

Einige Entwürfe sind glücklicherweise in der Schublade geblieben: Etwa ein Autobahnring mitten durch Kreuzberg über den Oranienplatz für den zunehmenden Autoverkehr oder die riesigen Terrassenhäuser von Josef Kaiser in Ostberlin, die jeweils 22.000 Einwohnern Platz bieten sollten. Sie wären heute vermutlich tote Trabantenstädte. Um manches Projekt ist es wiederum schade: So etwa um die „Rollenden Gehsteige“ rund um den Ku’damm, die Fußgänger in Röhren über mehr als zwei Kilometer getragen hätten. Andere gigantomanische Projekte sind aber doch Wirklichkeit geworden: die Hochhaus-Siedlungen Märkisches Viertel und Gropiusstadt. Damals galten sie als heiß ersehnte Antwort auf einen extremen Wohnungsnotstand.

Georg Kohlmaier, Barna von Sartory, Rollende Gehsteige am Kurfürstendamm, Repro Bildcollage, 1969, © Georg Kohlmaier/Elisabeth von Sartory/Berlinische Galerie, Repro: Markus Hawlik

Eine gelungene Ausstellung, die vielfältig mit Plänen, Modellen und Fotos über diese entscheidende Epoche informiert und die Berlinische Galerie nach einer zehnmonatigen Sanierung feierlich wiedereröffnet. Übrigens: Mag Engelbert Kremsers „Erdhügel-Europahaus“ nie verwirklicht worden sein. Zwei seiner Entwürfe der „organischen Architektur“ können Besucher heute besuchen: das Spielhaus im Märkischen Viertel und das Café am See im Britzer Garten.

Berlinische Galerie, Ausstellung: Radikal modern, bis 26. Oktober 2015, Alte Jakobstraße 124-128, 10969 Berlin (Kreuzberg), täglich 10 bis 18 Uhr (außer dienstags), www.berlinischegalerie.de

 

 

Fotos:

Berlinische Galerie, Haupteingang © Foto: Nina Straßgütl

Georg Kohlmaier, Barna von Sartory, Rollende Gehsteige am Kurfürstendamm, Repro Bildcollage, 1969, © Georg Kohlmaier/Elisabeth von Sartory/Berlinische Galerie, Repro: Markus Hawlik

Heinz Lieber, Panorama Alexanderplatz, Fotografie, 1972, © Rechtsnachfolger Heinz Lieber, Repro: Kai-Annett Becker

Engelbert Kremser, Europa-Center, Fotomontage, 1969, © Engelbert Kremser/Berlinische Galerie, Repro: Markus Hawlik

Berlin-Highlights im Juni

Zunächst wird um die europäische Fussballkrone gespielt, danach für bessere Fahrradwege geradelt. Aber auch für Digital Natives und Klassikfans hat der Juni in Berlin einiges zu bieten.

... „für Fussballfans“:

Champions League Finale (6. Juni)

8,5 Kilogramm schwer, 75,5 cm hoch: Der Henkelpott ist die wichtigste Trophäe im europäischen Vereinsfussball. Entsprechend groß war der Trubel bereits im Vorfeld des Champions League Finals in Berlin. Begleitet von zahlreichen Berliner Prominenten wie Sabine Lisicki und Arne Friedrich wurde der Pokal durch die Stadt getragen, stets begleitet vom UEFA-Autokorso mit Polizei-Entourage. Der Wunsch der Tennisspielerin, den FC Bayern im Finale zu sehen, ging allerdings nicht in Erfüllung: Als letzte deutsche Mannschaft schieden diese im Habfinale gegen den FC Barcelona aus, der nun im Finale auf Juventus Turin trifft.

... „für junge Menschen“:

Fachmesse für Ausbildung und Studium (10. + 11. Juni)

10.000 gut vorbereitete Jugendliche aus Berlin und Brandenburg werden im Juni in der STATION-Berlin am Gleisdreieck erwartet: Bei der zwölften vocatium Berlin stellen 160 Ausbildungsbetriebe, Fach- und Hochschulen sowie Institutionen hier ihre Ausbildungs- und Studienangebote vor. Die Messe wird veranstaltet vom IfT Institut für Talententwicklung GmbH, der Industrie- und Handelskammer Berlin und der Handwerkskammer Berlin. Der Eintritt ist frei.

www.erfolg-im-beruf.de/vocatium-berlin-i.html

... „für Radler“:

Fahrradsternfahrt (14. Juni)

Bis zu 250.000 Menschen haben die Sternfahrt  in den letzten Jahren zur größten Fahrraddemonstration der Welt gemacht. Auf 19 Routen werden die Radfahrer aus dem Berliner Umland auch in diesem Jahr via Avus und Autobahn-Südring zum Großen Stern radeln. Die Sternfahrt endet traditionell beim Umweltfestival am Brandenburger Tor.

http://adfc-berlin.de/aktiv-werden/bei-demonstrationen/sternfahrt.html

... „für Digital Natives“:

Tools, Fachmesse der Digitalen Wirtschaft

Die junge Messe greift die wachsende IT-Bedeutung von Fachbereichsleitern und ihren spezifischen Anforderungen auf und widmet sich an zwei Tagen webbasierten Businessanwendungen - anwenderorientiert und mit dem Schwerpunkt der digitalen Wirtschaft. 

www.tools-berlin.de

... „für die Freundschaft“:

 

Deutsch-Französisches Volksfest (19. Juni – 19. Juli)

Der Zentrale Festplatz am Kurt-Schumacher-Damm verwandelt sich für einen Monat zum großen deutsche-französischen Dorf. Über 150 Fahrgeschäfte garantieren Spaß für den Familienausflug; Original Elsässer Flammkuchen, Froschschenkel sowie französische Käse- und Brotsorten bescheren höchste Gaumenfreuden.

Das Fest geht auf die Unterzeichnungen des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages 1963 zurück – auf die 53-jährige Volksfreundschaft wird in den Bier- und Weingärten angestoßen.

volksfest-berlin.de

... „Opern-Fans“:

open Air Konzert der Staatsoper (21. Juni)

„Staatsoper für alle“, das Open-Air-Konzert der Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim auf dem Bebelplatz,  bildet den Saisonauftakt der Staatsoper Unter den Linden. Bei freiem Eintritt bietet das klassische Sonntagskonzert einem breiten Publikum höchstes künstlerisches Niveau – und garantiert ganz besondere Momente, wenn 40.000 Menschen andächtig den stillen Passagen lauschen.

www.staatsoper-berlin.de

... „für Politische “:

Christopher Street Day (27. Juni)

Der CSD erinnert an den ersten bekannt gewordenen Aufstand von Homosexuellen und anderen sexuellen Minderheiten gegen die Polizeiwillkür in der New Yorker Christopher Street im Juni 1969. Bei der bunten CSD-Parade in Berlin gehen rund eine Million Menschen für die Rechte von Schwulen, Lesben, Transsexuellen und Transgendern, Inter- und Bisexuellen und gegen jede Form von Diskriminierung in der Gesellschaft auf die Straße. Dabei kommt auch die Lebensfreude nicht zu kurz, denn der CSD ist auch immer eine Feier dessen, was in den letzen Jahrzehnten schon erkämpft wurde.

www.csd-berlin.de

Geschüttelt oder gerührt – Wacholder aus der Flasche

Ku'damm, Berlin, Charlottenburg, Boulevard, Einkaufsstraße

Dunkle Ledersessel, alte Reisetruhen als Tische und im Hintergrund läuft leise Swingmusik – sobald Gäste das House of Gin betreten, sind der hektische Alltag und die Touristenströme auf dem Kurfürstendamm sofort vergessen. Denn in der hauseigenen Bar des Hotel Palace Berlin tauchen die Besucher in eine gediegene Welt ein. Eine Welt, die auf den ersten Blick an die 20er-Jahre erinnert, dank modernen Fotografien und ausgefallenen Tischdekorationen jedoch geschickt den Bogen ins Hier und Jetzt schlägt.

Hinter dem holzvertäfelten Tresen erfüllen Marcus Wolff und sein Team den Gästen ihre Wünsche – vor allem, wenn es um Gin geht. Über 150 verschiedene Sorten des Wacholder-Getränks stehen zur Auswahl. Ob fruchtig-süß, mit Zimtnote oder trocken und direkt – für jeden Geschmack ist der passende Gin dabei. Und das Barteam kann zu jedem eine Geschichte erzählen: „Wir versuchen zunächst, die Vorlieben des Gastes herauszufinden, um das ideale Getränk servieren zu können. Manchmal sind die Leute überrascht, wie facettenreich eine einzige Spirituose schmecken kann.“ Der mehrfach ausgezeichnete Gastgeber animiert seine Barbesucher häufig, etwas Neues auszuprobieren – etwa Gin pur mit geeisten Gurkenscheiben oder als Tonic, verfeinert mit gefrorenen Erdbeerstückchen. Liebhaber können im House of Gin sogar ein ganzes Tasting-Menü wählen und die unterschiedlichen Sorten vergleichen.

Typisch Berlin: Gin und Currywurst

 

Für Interessierte liegen zudem Karten auf dem Tresen, in denen jeder Gin mit Herkunftsort, Geschmacksnote und passender Cocktailempfehlung aufgelistet ist. Es sind liebevoll handgeschriebene Unikate, in der jeder Gast unter Garantie etwas entdeckt, von dem er vorher noch nie gehört hat. Die Palette reicht vom englischen Klassiker über Varianten aus Indien, Kanada und Belgien. Sogar Berliner Produzenten sind dabei, denn das House of Gin Team setzt gerne auf regionale Anbieter.

Zu den Drinks serviert das Bar-Team Fingerfood, auf der Karte stehen etwa kleine Burger oder Currywurst in Snackgröße. So lässt es sich gemütlich am Tresen oder auf einem der großen gepolsterten Sofas verweilen. Es braucht schließlich seine Zeit, sich durch über 150 verschiedene Gin-Sorten zu probieren.

Übrigens bietet das House of Gin ebenfalls Champagner und andere Spirituosen an. Aber auch für diejenigen, die sich bisher nicht mit dem Wacholderschnaps anfreunden konnten, gilt: Probieren lohnt sich! Denn das Bar Team beweist mit viel Enthusiasmus und Hintergrundwissen: Gin ist nicht gleich Gin.

Vom Reitweg zum Boulevard

Vom Reitweg zum Boulevard  – Die Geschichte des Kurfürstendamms

Ku'damm, Berlin, Charlottenburg, Boulevard, Einkaufsstraße

Die Fifth Avenue in New York, die Champs-Élysées in Paris – und der Kurfürstendamm in Berlin. Wenn Letzterer auch nicht ganz die Größe der anderen beiden Boulevards hat, zu den berühmtesten Straßen der Welt zählt er allemal.  Und mit den Champs-Élysées verbindet ihn zudem, dass der Berliner Prachtboulevard mit seinen 53 Metern Breite und den luxuriösen Gründerzeitbauten in den Parallel- und Querstraße einst nach französischem Vorbild geschaffen wurde. Auf Wunsch des Reichskanzlers Otto von Bismarck.

Reitweg für den Kurfürsten

Am 5. Mai 1886 wurde mit den Bauarbeiten begonnen, weshalb die Berliner 2011 auch groß den 125. Geburtstag der 3,5 Kilometer langen Straße feierten. Dabei ist die eigentlich viel älter: Angelegt wurde der „Ku’damm“ 1542. Als Reitweg für die Kurfürsten, der das Berliner Stadtschloss mit dem Jagdschloss Grunewald verband.

Schon zur Kaiserzeit beliebte Bummelmeile, erwarb sich der Ku´damm in den 1920er Jahren den Ruf als Amüsiermeile. Künstler und Literaten, Theaterleute und Schauspieler trafen sich gern in den zahlreichen Cafés, Bars oder Varietés. Nach dem Krieg entwickelte sich der Ku‘damm rasch wieder zur angesagten Einkaufs- und Geschäftsstraße, zum größten Einzelhandelsstandort Berlins. Ob exklusive Mode oder ausgefallenes Design, Edelkarossen, teure Düfte oder hochkarätiger Schmuck: Labels, die etwas auf sich halten, zog es an den Kurfürstendamm.

Das Kranzler-Eck als Initialzündung

Kranzlereck, Kurfürstendamm

Aber auch die 68er-Demonstranten, für die der hier versammelte Luxus nichts anderes war als Ausdruck des von ihnen verachteten Establishments. Überhaupt mauserte sich der Ku´damm zur Demo-Meile: 1979 demonstrierten beim Christopher Street Day erstmals in Deutschlands Homosexuelle für ihre Rechte, zehn Jahre später ließen die wummernden Beats der ersten Love Parade die Straße erbeben.   

Nach dem Mauerfall wurde es ruhig um den Kurfürstendamm. Touristen zog es eher auf den Boulevard im Ostteil der Stadt, die Straße „Unter den Linden“. Auf der Prachtstraße im Westteil standen plötzlich Läden leer, das Europa-Center am Breitscheidplatz konnte mit den überall aus dem Boden sprießenden Einkaufszentren kaum Schritt halten. Am historischen Bikini-Haus – gegenüber der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche –  nagte der Zahn der Zeit. Jahre vergingen. Bis das neue „Kranzler-Eck“ - der gläserne Neubau, der heute die Kulisse für das traditionsreiche Café Kranzler bildet – die Kehrtwende einläutete.  Der futuristische Bau wirkte wie eine Initialzündung. Es folgten die Sanierung der Turmruine der Gedächtniskirche, das Facelifting fürs Bikini-Haus - das als „Concept-Mall“ jetzt Boutiquen ebenso wie temporäre Läden beherbergt – und eine Frischzellenkur fürs denkmalgeschützte Europa-Center.

Lebensader des Westen

Jüngstes Projekt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Ku´damm: das Zoofenster. 118 Meter hoch reckt sich der Bau mit seinen 32 Stockwerken empor, mit dessen Fertigstellung wieder ein Stück Luxus mehr ins Karree gezogen ist. Das Kaufhaus des Westens (KaDeWe) an der Tauentzienstraße unweit des Ku´damms – das nicht zuletzt wegen seiner Feinschmecker-Abteilung bekannteste Kaufhaus Berlins - befindet sich also wieder in bester Gesellschaft. In der Lebensader des Berliner Westens schlägt noch immer ein kräftiger Puls.

 

Fotos: „Bundesarchiv Bild 204-003, Berlin, Kudamm, Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis Kirche“ von Bundesarchiv, Bild 204-003 / CC-BY-SA. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 de über Wikimedia Commons - http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_204-003,_Berlin,_Kudamm,_Kaiser-Wilhelm-Ged%C3%A4chtnis_Kirche.jpg#/media/File:Bundesarchiv_Bild_204-003,_Berlin,_Kudamm,_Kaiser-Wilhelm-Ged%C3%A4chtnis_Kirche.jpg

Wenn Rhein und Spree zusammenkommen – 9. Big Bottle Party

Am 27. Juni 2015 lässt das Gourmetrestaurant „first floor“ die Korken knallen und lädt zur 9. Big Bottle Party ein.

Deutschlands größtes Großweinflaschen-Event ist in diesem Jahr den besten Winzern und Sterneköchen aus Rheinland-Pfalz gewidmet.

Unter dem Motto „Rheinland-Pfalz meets Berlin“ präsentiert das "first floor"-Gastgeber-Duo Matthias Diether und Gunnar Tietz die kulinarische Spitzenriege mit 44 Winzern und vier Sterneköchen aus den rheinland-pfälzischen Wein-Regionen. Die Besonderheit in diesem Jahr: Gefeiert wird nicht wie gewohnt im Hotel Palace Berlin, sondern die Party steigt – getreu dem Motto – in der Landesvertretung Rheinland-Pfalz in den Ministergärten in Berlins Mitte.
 
„Rheinland-Pfalz ist das Weinland Nummer 1 in Deutschland. So kommen nicht nur die besten Spätburgunder aus der Pfalz, sondern meiner Meinung nach auch die besten deutschen Rieslinge von der Mosel. Der Weinbau in Rheinland-Pfalz ist besonders vom breiten Rebsortenspektrum gekennzeichnet. Wir möchten diese Vielfalt in der deutschen Hauptstadt präsentieren und erwarten fantastische Winzer wie Dr. Ernst Loosen vom Weingut Dr. Loosen, Stephan Attmann vom Weingut von Winning, das Weingut von Othegraven persönlich vertreten durch Günther Jauch sowie Friedrich Becker vom Weingut Friedrich Becker, die Ihre 3-Liter Doppelmagnum- und 6-Liter Imperial-Abfüllungen präsentieren“, freut sich Chefsommelier Gunnar Tietz.

Mittlerweile gilt Rheinland-Pfalz nicht nur des Weines wegen als ein Genuss-Mekka Deutschlands, sondern auch aufgrund der Dichte an ausgezeichneten Köchen in dieser Region.  "first floor" Küchenchef Matthias Diether präsentiert neben seinem Hamburger Kollegen Thomas Martin (Louis C. Jacob) vier Spitzenköche wie Zwei-Sternekoch Wolfgang Becker (Becker’s) und Daniel Schimkowitsch (Ketschauer Hof), sowie den legendären Metzgermeister Klaus Hambel mit seinem original Pfälzer Saumagen.

9. Big Bottle Party Tickets für € 169 pro Person – 27. Juni 2015 von 12:30 bis 18:00 Uhr

9. Big Bottle Party plus VIP Pre-Champagnerempfang mit „Blick hinter die Kulissen“ ab 11:30 Uhr für   € 239 pro Person (limitierte Plätze)

Tickets unter +49(0)30-2502 1126 oder per E-Mail a.vos@palace.dehttp://www.bigbottleparty.de/

Big Bottle Party Event Magazin - hier als eBook!

Kulinarik:
Wolfgang Becker (Becker’s, 2 Michelin Sterne)
Frank Buchholz (Buchholz Restaurant, 1 Michelin Stern)
Stefan Neugebauer (Schwarzer Hahn, 1 Michelin Stern)
Daniel Schimkowitsch (Ketschauer Hof, 1 Michelin Stern)
Thomas Martin (Louis C. Jacob, 2 Michelin Sterne)
Matthias Diether ("first floor", 1 Michelin Stern)
Wolfgang Otto (Otto Gourmet)
Chocolatier Gerhard Skrovanek, Skrovanek Edelpralinen Manufaktur
Käseveredler Maître Bernard Antony, Elsass

Die Winzerliste finden Sie hier http://www.bigbottleparty.de/

 

Berlin-Highlights im Mai

Die Outdoor-Saison kann beginnen: Bunte Straßenfeste und hochkarätige Sportveranstaltungen für Fans und Aktive prägen den Berliner Mai.

... „für jeden“

MyFest Berlin Kreuzberg

MyFest (1. Mai)

Tanzen & spielen, essen & spazieren: Der zunehmend friedliche Verlauf das Maifeiertages in Kreuzberg wird dem seit 2003 stattfindenden MyFest zugeschrieben. Bei dem großen Straßenfest treten mehr als 100 Bands und DJs auf zahlreichen Bühnen rund ums Kottbusser Tor, den Heinrichplatz und die Oranienstraße auf. Wer eine Stärkung braucht, kann bei den Ständen am Straßenrand zwischen verschiedensten kulinarischen Angeboten wählen.

Zum friedlichen Feiern tragen auch diverse Performance-Künstler und ein umfangreiches Programm für Kinder bei.

www.myfest36.de

... „für Kunstfans“

Gallery Weekend Berlin; Erik van Lieshout: Untitled, 2015

Gallery Weekend (1. - 3. Mai)

Ausstellungen im Sekundentakt: Beim Gallery Weekend öffnen mehr als 50 Galerienihre Türen für Besucher. Dieser Rundgang durch die Berliner Kreative hat sich rumgesprochen – und mit 1.000 Gästen zum verkaufsstarken Termin am Kunstmarkt entwickelt. Viele Sammler reisen dazu sogar aus Russland, den USA oder China an.

www.gallery-weekend-berlin.de/

„Sportlerinnen“

Berliner Frauenlauf

Berliner Frauenlauf (16. Mai)

Bis zu 18.000 Läuferinnen, 5 oder 10km, Start und Ziel in der Straße 17. Juni: Am 16. Mai wird es rund um den Tiergarten sehr sportlich zugehen. Organisator des 32. Avon Running Berliner Frauenlaufs ist die SCC EVENTS GmbH, deren Gründer der Traditionsverein Sport-Club Charlottenburg ist.

Disziplinen: Laufen, Power Walking, Nordic Walking – jeweils 5 oder 10km, Mütter und Töchter können sich auch als Team anmelden. Für die Kleinen (2005 & jünger) gibt es außerdem einen Bambinilauf über 800m.

www.berliner-frauenlauf.de/

... „für Planer und Experten“

Metropolitan Solutions, Fach- und Kongressmesse für städtische Verkehrs- und Versorgungskonzepte (Messegelände, 20. – 22. Mai)

Eine neue Messe in und für Berlin: Die Metropolitan Solutions umfasst etwa 25 parallel stattfindende, internationale Konferenzen und Workshops zum Thema smarter und nachhaltiger Stadtentwicklung. Auf der Agenda stehen hier sowohl Energieeffizienz öffentlicher Gebäude, nachhaltige Energieversorgung und intelligente Verkehrssystem als auch Wassermanagement und Müllverwertung.

www.metropolitansolutions.de/

... „für Lebensfrohe“

Karneval der Kulturen 2014

Karneval der Kulturen (22. – 25 Mai)

Prächtige Kostüme, kräftige Schminke und originelle Masken: Beim Karnevalsumzug am Pfingstsonntag in Kreuzberg erobern die verschiedenen Kulturen den öffentlichen Raum und zeigen, wie aufgeschlossen, vielfältig und lebendig Berlin ist. Egal ob einstudierter Tanz, wildes Durcheinander oder feiernder Spaziergang neben den großen Wagen: Bunt ist Trumpf. Das gilt auch schon ab Freitag beim Straßenfest rund um den Blücherplatz mit Konzerten, Kulinarische Köstlichkeiten von Kokosnüssen bis Süßkartolffeln und kreativem Kunsthandwerk. Genügend gute Gründe für circa eine Million Menschen, die jedes Jahr den Karneval der Kulturen besuchen.

www.karneval-berlin.de/de/

... „Motorsportfans“

Formel E Rennen (23. Mai)

17 Kurven auf 2,47 Kilometern Strecke, mehr als 220 km/h und 100% elektrisch: Der ehemalige Flughafen Tempelhof ist am 23. Mai einer von zehn weltweiten Austragungsorten der Rennserie Formel E. Ohne Verbrennungsmotor fahren die Autos emissionslos und sind ungefähr so laut wie herkömmliche PKW.

Die Tickets kosten zwischen 10 und 45 Euro.

berlin.fiaformulae.com/

... „für Fussballfans“

DFB-Pokalfinale (30. Mai)

Nach der Meisterschaft ist der DFB-Pokal die zweitwichtigste Trophäe im deutschen Vereinsfussball. Seit 1985 wird das Endspiel im Berliner Olympiastadion ausgetragen. Bei der 72. Auflage des Wettbewerbs stehen sich im Finale Borussia Dortmund und der VFL Wolfsburg  gegenüber.

Wir haben für Fans beider Lager ein Exklusivangebot zum Finale in Berlin: 

Zimmerrate 10% unter Normalpreis, kostenfreies WLAN, 1 kostenfreies Bier + 1 Bratwurst p.P. am Spieltag vor dem Hotel, City Tax inklusive. Zum Buchen geht es hier lang: http://bit.ly/1J8jCqJ

Übrigens: Der Breitscheidplatz ist übrigens auch der traditionelle zentrale Treffpunkt für die zehntausenden Dortmund-Fans, die zum Endspiel in der Hauptstadt erwartet werden. Vorm Hotel Palace wird am 30. Mai also viel schwarzgelb zu sehen sein.

... „für Radler“

Velothon Radrennen Berlin

Velothon (31. Mai)

Mit bis zu 13.000 Teilnehmern und 250.000 Zuschauern entlang der Sehenswürdigkeiten der Stadt ist der Garmin Velothon Berlin ein Radsportevent für jedermann. Während die Veranstalter für Einsteiger und Hobbyfahrer die 60km-Distanz empfehlen, können „ambitionierte Ausdauerradsportler“ an die doppelte Strecke wagen.

Bei der vierten Ausgabe des Eliterennens werden etwa 120 Profis den identischen Parcours fahren und mit einer mehrfach zu absolvierenden, zuschauerfreundlichen Schlussrunde durch das Zentrum Berlins um den Sieg kämpfen.

Streckenhighlights: Brandenburger Tor, Potsdamer Platz, Flughafen Tempelhof, Eastside-Gallery, Regierungsviertel, Siegessäule, Straße des 17. Juni

www.garmin-velothon-berlin.de/

 

Fotos: Daniel Incoronato (1x), Hochzwei (1x)

Von MICE und Menschen

Die Tagungswirtschaft in Berlin wächst konstant. Eine positive Entwicklung – auch für die Hotels der Hauptstadt.

Berlin wird als Kongress- und Veranstaltungs-Stadt immer interessanter. So hatte die Hauptstadt 2014 rund 131.200 MICE-Veranstaltungen mit insgesamt 10,9 Mio. Teilnehmern. MICE steht für Meetings, Incentives, Conventions und Events und umfasst entsprechend Veranstaltungen wie Tagungen oder Kongresse, aber auch Events wie die Fashion Week. Seit Beginn der Erfassung des Berliner MICE-Marktes in 2002 hat sich der Tagungs- und Kongressbereich dynamisch entwickelt. Die Zahl der Anbieter stieg von 245 im Jahr 2002 auf 346 im Jahr 2014 an, was einem Zuwachs von 41 Prozent entspricht. Und die Teilnehmerzehl steigerte sich innerhalb der letzten zehn Jahre sogar um 58 Prozent.


Sieben Millionen Übernachtungen in 2014

Nicht nur für die Veranstaltungsorte selbst ist der Zuwachs erfreulich. Auch Hotels und Pensionen profitieren von der steigenden Besucherzahl: Allein im Rahmen von Tagungen und Kongressen wurden in Berlin 2014 rund sieben Mio. Übernachtungen registriert. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies eine Zunahme von etwa 4,5 Prozent.
Um diese positive Entwicklung weiterhin zu fördern, gibt es seit 2005 den Meeting Place Berlin. Dort präsentieren sich bis zu 50 hauptstädtische Dienstleister der Kongressindustrie. An vier Tagen kommen sie mit nationalen und internationalen Veranstaltern und Organisatoren zusammen, um sich auszutauschen sowie verschiedene Event-Locations und Hotels in Berlin vorzustellen. Die Anzahl der sich präsentierenden Dienstleister aus Berlin ist ebenso begrenzt wie die der 150 nicht aus der Hauptstadt stammenden Fachbesucher. Letztere müssen vorab einen umfangreichen Fragebogen ausfüllen und sicherstellen, dass sie für Kongresse oder Events stehen, die mehr als 100 Teilnehmer erwarten.


Meeting Place Berlin: Das Hotel Palace Berlin ist dabei.


Das Hotel Palace Berlin ist bei dem diesjährigen Meeting Place Berlin als Aussteller vertreten, denn es eignet sich ideal für Tagungen und andere Veranstaltungen: Das Hotel verfügt über 17 moderne Konferenz- und Banketträume mit einer Gesamtfläche von 2.400 Quadratmetern. Events mit bis zu 1.000 Personen können hier stattfinden. Aber auch um die Besucher externer Veranstaltungen zu beherbergen, bietet sich das im Herzen West-Berlins gelegene Hotel an. Diese und weitere Vorteile präsentiert das Team des Hotel Palace Berlin auch wieder beim diesjährigen Meeting Place Berlin – nicht zuletzt, um die Attraktivität der Hauptstadt als Veranstaltungsort weiter zu steigern. 

Infos:

Der Meeting Place Berlin findet vom 2. bis 6. Juli 2015 statt. Veranstaltet wird er vom visitBerlin Partnerhotels e.V. in Kooperation mit dem Geschäftsbereich Berlin Convention Office der Berlin Tourismus & Kongress GmbH und dem visitBerlin Partneragenturen Berlin e.V.


Weitere Informationen unter www.meeting-place-berlin.de.

Auszeichnung für Hotel Palace Generaldirektor Michael Frenzel

Im Rahmen des 7. Branchentreff Schlummer Atlas Top 50 Hoteliers wurde Hotel Palace Generaldirektor Michael Frenzel von der Redaktion des Schlummer Atlas 2015 - mit Unterstützung des Hotelkritikers Heinz Horrmann – bereits zum vierten Mal zu einem der Top 50 Hoteliers in Deutschland gekürt.

Seit dreizehn Jahren ist Michael Frenzel für das Hotel Palace Berlin tätig. Seit August 2010 bekleidet Frenzel erfolgreich die Position des General Managers. Unter seiner Regie stehen im Hotel Palace Berlin die besondere Gastfreundschaft eines Privathotels und der engagierte persönliche Service im Mittelpunkt des Handelns.

Auf dem Branchentreff der Schlummer Atlas Top 50 Hoteliers treffen sich einmal pro Jahr die vom Schlummer Atlas ausgezeichneten 50 besten Hoteliers Deutschlands sowie die 10 besten deutschen Hoteliers, die im Ausland tätig sind. Bei diesem Event stehen der Gedankenaustausch, das Kollegengespräch auf fachlich höchstem Niveau und die Kommunikation mit Branchendienstleistern im Mittelpunkt.

Berlin-Highlights im April

Der April ist berüchtigt für sein launisches Wetter. Abwechslungsreich ist in diesem Jahr auf jeden Fall schon einmal das Angebot in Berlin: Die Stadt hat Events für Kinder, Kunstinteressierte und Kulturbegeisterte auf dem Zettel.

... für Filmliebhaber

achtung berlin - new berlin film award (15. – 22. April)

Mit dem Fokus auf das Filmschaffen in Berlin hat achtung berlin es geschafft, sich mit seinen 14.000 Besuchern als drittgrößtes Berliner Filmfestival zu etablieren. Das Programm der elften Ausgabe des Festivals umfasst rund 90 Filme, die in der Hauptstadtregion produziert oder gedreht wurden.

Während bei den Spielfilmen aufwendige Projekte mit prominenten Darstellern neben Low Budget Produktionen ohne Förderung stehen, versprechen die Veranstalter im Wettbewerb für Dokumentarfilme neben international preisgekrönten Filmen „sehenswerte Juwelen mit Lokalkolorit“. Mittellange und Kurzfilme runden das Angebot für Filmliebhaber ab.

http://achtungberlin.de/

 

... für Freunde der klassischen Musik

Intonations (Jerusalemer Musikfestival, 18. – 23. April)

Spätwerke von Brahms, Beethoven und Bach, internationale Solisten, Spitzenmusiker und Nachwuchstalente sowie eine beeindruckende Kulisse: Das bietet das Jüdische Kammermusik-Festival „intonations“ vom 18. bis 23. April im Glashof des Jüdischen Museums Berlin.

„intonations“ knüpft an das Jerusalem Chamber Music Festival an, das als eines der bedeutendsten Kulturereignisse in Israel gilt. In dem von Daniel Liebeskind entworfenen Glashof feiern in diesem Jahr zum vierten Mal Künstler verschiedener Nationen gemeinsam mit dem Berliner Publikum den Dialog der Kulturen und die Liebe zur Kammermusik.

www.jmberlin.de

 

... für den Nachwuchs

23 Nisan (Kinderfest am Brandenburger Tor, 25. – 26.04.)

Malwettbewerb, Mini-Marathon, Fussballturnier und Olympiade: Rund um das Brandenburger werden zahlreiche Besucher das letzte Aprilwochenende ein großes und sportliches Kinderfest feiern.

Namensgeber des Festes ist der Tag der Staatsgründung der Türkei: Am 23. April (türkisch: 23 Nisan) 1920 widmete ihn Mustafa Kemal Atatürk unter dem Motto „Kinder sind unsere Zukunft“ dem Nachwuchs. Seit 1979 trägt er auch den Titel „Internationales Kinderfest“, der seine Bedeutung unterstreicht – die Integration und das Verständnis für andere Kulturen sowie die Brüderlichkeit und Freundschaft zwischen Kindern zu fördern.

www.23nisankinderfest.de

... für Immobiliensuchende

Berliner Immobilienmesse (BIM, 25. – 26.04.) 

Berlin wächst,  Wohnraum ist gefragt, Immobilienpreise steigen. Dennoch raten Experten Mietern zum Kauf, eine Blase ist nicht abzusehen. Auf der Berliner Immobilienmesse am ehemaligen Flughafen Tempelhof können sich Besucher einen Überblick über die Angebote in der Stadt verschaffen: Alle großen und viele kleine Berliner Wohnbauunternehmen zeigen insgesamt über 5.000 Wohnungen, Häuser und Grundstücke.

In Fachvorträgen und Podiumsdiskussionen gewähren Experten Einblicke in den Wohnimmobilienmarkt der Hauptstadt. Da die Entscheidungen für eine Immobilie immer eine Finanzierungsfrage ist, informieren auch Banken und andere Institute über ihre Produkte.

www.bim-messe.de

... für Comic-, Animations- und Designfans

Pictoplasma (Festival für Figurendesign, 29.04. – 3.05.)

Bereits im ersten King Kong Film von 1933 wurde Typografie im Bewegtbild als dramaturgisches Element eingesetzt. Seitdem hat sich nicht nur die Gestaltung solcher Motion Graphics, sondern auch das Design von Figuren bedeutend entwickelt. Das Pictoplasma Projekt in Berlin sammelt seit 1999 „Character Designs“, die über Maskottchen, Werbeträger und Comic-Helden hinausgehen.

Beim diesjährigen Pictoplasma Festival zeigen mehr als 40 Künstler, Illustratoren und Designer im ehemaligen Krematorium Silent Green im Stadtteil Wedding ihre Arbeiten. Eine zweite Ausstellung bei Urban Spree präsentiert zudem das Schaffen der Absolventen der Pictoplasma Academy. Der Eintritt zu beiden Ausstellungen ist frei. Für bewegte Bilder lohnt sich der Weg nach Mitte: Im Babylon werden während des Festivals täglich animierte Kurzfilme, Motion Graphics und experimentelle Animationen ausgestrahlt.

www.berlin.pictoplasma.com

Deutsches Weininstitut prämiert das Gourmetrestaurant „first floor“

Preisverleihung "Ausgezeichnete Weingastronomie 2015" mit "first floor" Chefsommelier Gunnar Tietz / © deutscheweine.de

Wein-Auszeichnung für das Gourmetrestaurant "first floor"

Das Deutsche Weininstitut hat in Kooperation mit Original Selters zum zweiten Mal den Titel "Ausgezeichnete Weingastronomie" an drei Restaurants verliehen, die sich für Qualitätsweine aus deutschen Anbaugebieten einsetzen.

In der Rubrik Gourmetrestaurant wurde das Berliner Sternerestaurant „first floor“ mit dem Titel „Ausgezeichnete Weingastronomie 2015“ ausgezeichnet und für besonderes Engagement für Qualitätsweine aus deutschen Anbaugebieten geehrt.

Weingenuss heißt für „first floor“ Chefsommelier Gunnar Tietz – neben Qualität – vor allem exquisite Vielfalt und so können Gäste aus fast 1.500 Weinen, darunter 500 aus den deutschen Weinregionen, auswählen. Besonderes Highlight sind die „Großen Gewächse“ aus den bekannten Anbauregionen in Deutschland.

 www.firstfloor.palace.de

 

Helmut Newton: Verneigung vor der Schönheit

Lobby insinde the Helmut Newton Foundation Berlin / © Stephan Müller

Die City-West entwickelt sich zum Cluster für moderne Fotografie in Deutschland.

Neben dem C/O-Berlin ist das Museum für Fotografie der Hotspot hierfür. Es zeigt das Vermächtnis des Star-Fotografen Helmut Newton.

Stark, selbstbewusst, unabhängig – so präsentieren sich die „Big Nudes“, die Bilder der fünf nackten Frauen im Foyer des Museums für Fotografie. Ironischerweise ließ Helmut Newton sie genau an die Stelle hängen, wo einst die Offiziere in dem ehemaligen Landwehr-Kasino die Fahne hielten. Ein Schlüssel zu Newtons Lebenswerk, der seine Modelle gern mit einem Augenzwinkern in Szene setzte, gepaart mit einer Prise Nacktheit, Verruchtheit und Glamour. Helmut Newton, 1920 in Berlin als Helmut Neustädter und Sohn einer jüdischen Fabrikantenfamilie geboren, hatte sie alle: Er lag mit Andy Warhol im Bett, stieg mit Elizabeth Taylor in den Pool, fotografierte Catherine Deneuve, während ihr ein Mann eine Waffe vors Gesicht hielt. Kurz vor dem Zweiten Weltkrieg floh Newton vor den Nazis über Singapur nach Australien. In seinem Gepäck: einige wenige Socken, Hemden, Anzüge – und zwei Kameras. Später ging er in die USA, von wo aus er zum Star-Fotografen der Jet-Set-Riege, Hollywood-Traumfabrik und Mode-Cover avancierte.

Sein Vermächtnis präsentiert das Museum für Fotografie genau an der Stelle, am Bahnhof Zoo, den er als letztes von Berlin in Erinnerung hatte, so eine Anekdote. In der „Permanent Loan Selection“ hängen räumlich von einander getrennt Porträts, Akt- und Modeaufnahmen. Der Kaisersaal der Sammlung Fotografie der Kunstbibliothek darüber vereint ausgewählte Bilder des 19. und 20. Jahrhunderts: ab 24. April 2015 die Aufnahmen des Kölner Fotografen Willy Maywald, einem der wichtigsten Fotografen im Paris der 1930er bis 1960er-Jahre.

Mehr als 1,3 Millionen Besucher haben das Haus seit seiner Eröffnung 2004 besucht, berichtet die Helmut-Newton-Stiftung. Nur Newton selbst war kurz zuvor durch einen Autounfall tragisch ums Leben gekommen. Mehr als 100 Poster, zahlreiche Publikationen sowie die Wechselausstellung im ersten Stock mit 200 Fotografien offenbaren seine beeindruckenden Aktbilder und Porträts. Eine Verneigung vor der weiblichen Schönheit. Eine Huldigung männlichen Ruhms in der Popkultur.

Die Stiftung ist zuversichtlich, dass der Besucherstrom auch in nächster Zeit nicht abreißen wird. Dafür arbeite man eng mit der zweiten Foto-Institution im Haus und mit dem neuen Nachbarn, dem C/O Berlin, zusammen, sagt Sprecherin Nadine Dinter. Derzeit entstehe in der City-West ein Foto-Cluster, der in Deutschland seinesgleichen sucht.

Immer wieder gelingt ein neuer Besucher-Anreiz durch Wechselausstellungen mit Zeitgenossen Newtons, im Sommer 2015 zum Beispiel Frank Horvat und Szymon Brodziak. "Wir haben noch nicht alle Newton-Schätze gehoben", verspricht die Helmut Newton Foundation und fügt hinzu: "Insofern wird es auch in Zukunft noch viele bislang nie gezeigte Werke geben."

Museum für Fotografie
Jebensstraße 2
10623 Berlin (Rückseite des Bahnhof Zoo)

http://www.berlin.

Berlin-Highlights im März

Der März lässt mit seinen Highlights bis zum Frühlingsanfang auf sich warten. Doch im Monatsendspurt hat Berlin für Sportler, Fans und Musikfreunde viel zu bieten. Zudem klopft Ostern an der Tür.

19. – 24. März
11mm (internationales Fußballfilmfestival)

Als offizieller Partner von Bundesligist Hertha BSC empfiehlt das Hotel Palace Berlinern und Berlinbesuchern das internationale Fußballfilmfestival 11mm, welches bereits zum zwölften Mal Fußball- und Filmliebhaber ins Kino Babylon in Mitte lockt. Ziel des Festivals ist es in erster Linie, eine Öffentlichkeit für herausragende und ungewöhnliche Produktionen zu schaffen.

Schwerpunkte der diesjährigen Ausgabe des Festivals sind – aufgrund des in Berlin stattfindenden Champions League Finales – Filme, die sich mit der legendenbehafteten Geschichte des Europapokals befassen, sowie ein Rückblick auf die aus deutscher Sicht so erfolgreiche WM 2014 in Brasilien.
www.11-mm.de

 

20. – 29. März

MaerzMusik (Festival für zeitgenössische Musik)

Mit Konzerten, Installationen, Performances, Filmprojekten und Diskurs-Formaten widmet sich das Festival MaerzMusik einer zentralen Fragestellung: unserem Verhältnis zur Zeit. „Zeit“, so der neue künstlerische Leiter Berno Odo Polzer, „wird dabei verstanden als zentrale Kategorie des Politischen, als Phänomen, das unsere Lebens-, Arbeits- und Produktionsweisen – auch jene der zeitgenössischen Musik – maßgeblich bestimmt.“
www.berlinerfestspiele.de
http://www.berlinerfestspiele.de/de/aktuell/festivals/maerzmusik/ueber_festival_mm/aktuell_mm/start_maerzmusik.php

 

27. März – 6. April

Staatsoper-Festtage (Philharmonie und Schillertheater)

Richard Wagners „Parsifal“ unter musikalischer Leitung von Daniel Barenboim: Nur ein Highlight der diesjährigen FESTTAGE der Staatsoper Berlin. Neben Wagner rücken die Veranstalter zum 90. Geburtstag des großen französischen Komponisten und Dirigenten am 26. März 2015 Pierre Boulez und seine Werke in den Mittelpunkt. Mit den Wiener Philharmonikern, dem West-Eastern Divan Orchestra sowie der Staatskapelle Berlin sind dabei gleich drei Orchester an dieser Hommage an den Ehrendirigenten der Staatskapelle in der Philharmonie beteiligt.

29. März

Berliner Halbmarathon

Der Frühling kommt und mit ihm der Saisonauftakt für Läufer, Walker, Inline-Skare, Rollstuhlfahrer und Handbiker: Der Berliner Halbmarathon gehört inzwischen zum festen Repertoire der Berliner Laufereignisse und zieht Profisportler und Freizeitsportler aus über 100 Nationen an. Mehr als 30.000 Aktive werden auch in diesem Jahr die 21,0975km lange Strecke zurücklegen und dabei mit Sicherheit wieder vom begeisterten Publikum unterstützt.
www.vattenfall-berliner-halbmarathon.de

Wie Sie mithilfe von Sport und Ernährung wieder Ihre Strandfigur erreichen, verraten wir in unserem Blog-Beitrag „Ran an den Winterspeck“.

 

3. – 6. April

Ostern im Hotel Palace Berlin

Wer im März nicht schon an Ostern denkt, hat’s in diesem Jahr wohl schon verpennt: Auf das erste Aprilwochenende fällt das christliche Fest zur Auferstehung Jesu Christi 2015.

Das Hotel Palace Berlin bietet an dem langen Wochenende verschiedene kulinarische Highlights vom Fischmenü am Karfreitag bis hin zum Ostersonntags-Familienbrunch mit Live-Musik an. Wer über Ostern entspannen will, kann mit der ganzen Familie einen Wellnesstag mit der ganzen Familie im Palace Spa einlegen. Zur Begrüßung erhalten wird ein prickelnder Prosecco serviert. 

Weitere Infos zu den einzelnen Angeboten finden Sie hier in unserem Kulinarischen Kalender.

Ran an den Winterspeck

Silvester liegt bereits einige Wochen zurück und die guten Vorsätze sind fast vergessen. Doch die Badesaison kommt auch dieses Jahr wieder – und mit ihr der Wunsch nach einer gut trainierten Strandfigur.

Der Frühling meldet sich zurück, die Tage werden länger und die Hose kneift. Zu gut haben Plätzchen, Gans und Glühwein im Dezember geschmeckt und im Januar konnte man das Wochenende auf der Couch noch mit kühlen Temperaturen rechtfertigen. Wer im Sommer allerdings mit einer guten Figur und ein bisschen mehr Puste beim Treppensteigen punkten möchte, sollte jetzt mit dem Training beginnen.

Denn Crashdiäten und kurzzeitige Extrem-Workouts führen nur selten zum gewünschten Ergebnis, sind kaum durchzuhalten und rächen sich mit dem sogenannten Jojo-Effekt. Doch wo anfangen? Wie den inneren Schweinehund besiegen?

„Ganz wichtig ist es, dass man sich Etappenziele setzt und langsam ins Training einsteigt“, sagt Stephanie Weißflog, Spa-Supervisor im Hotel Palace Berlin. „Sonst ist die Motivation ganz schnell wieder weg und man macht gar nichts mehr.“

Sport und Ernährung gehören zusammen

Im ersten Schritt sollten Trainingswillige herausfinden, welche Sportart ihnen am ehesten liegt. Die Auswahl ist groß – vom Teamsport im Verein über Fitnesskurse im Studio bis hin zu Joggingrunden im Stadtpark oder Tanzstunden mit dem Partner. Ideal ist eine Kombination aus Stärkung, Ausdauertraining und Flexibilitätsübungen. Beispielsweise hilft Gerätetraining dabei, Muskeln aufzubauen, die wiederum mehr Kalorien verbrennen. Ergänzt durch einen Step-Aerobic-Kurs für mehr Ausdauer und Yogaübungen für erhöhte Flexibilität ist ruckzuck ein ideales und abwechslungsreiches Sportprogramm zusammengestellt.

Um fitter zu werden und ein paar Pfunde zu verlieren darf aber auch die richtige Ernährung nicht fehlen. Denn Fakt ist, dass abnehmen nur klappt, wenn der Körper weniger Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennt. Das Erfolgsrezept für ein langfristiges Ergebnis ist also eine Kombination aus Sport, gesunder Ernährung und Geduld.

Essen nur alle vier Stunden

Zunächst hilft es, unbewusste Snacks aus dem Alltag zu verbannen. „Viel zu oft holen wir uns im Büro einen kleinen Schokoriegel, ein paar Nüsse oder ein Brötchen für Zwischendurch“, sagt Stephanie Weißflog. „Dadurch halten wir unseren Blutzuckerspiegel konstant oben und verbrennen keine Kalorien.“ Sie rät, zwischen den Mahlzeiten mindestens vier Stunden zu warten, damit der Körper Zeit hat, die Nahrung richtig zu verarbeiten. Das heißt jedoch keinesfalls, zu hungern.

Entscheidend sei, bewusst und gesund zu essen – weniger Kohlehydrate, mehr Obst, Gemüse und Eiweiße. „Ein wenig Disziplin gehört schon dazu“, so die Palace-Mitarbeiterin, „aber dafür sollte man sich bei kleinen Erfolgen auch belohnen – zum Beispiel mit einem erholsamen Spa-Aufenthalt oder einer Massage.“

Die Freiheit der eingezäunten Insel

In der Retrospektive „West:Berlin – Eine Insel auf der Suche nach Festland“ spürt das Stadtmuseum dem Lebensgefühl West-Berlins zwischen 1945 und 1989 nach.

Studentenproteste, Charlottenburger Schickeria, Harald Juhnke und das Flusspferd Knautschke – sie alle gehören zum kollektiven Gedächtnis der West-Berliner. Anlässlich des Mauerfalls vor 25 Jahren nähert sich eine Ausstellung im Stadtmuseum der Geschichte der heutigen Hauptstadt während ihrer Teilung. Gezeigt werden Plakate, private Fotos, Werke Westberliner Künstler und sogar ein ausgestopfter Pandabär. Skurrile Exponate, wie das 1961 in Berlin-Wittenau hergestellte Amphicar, das sowohl zu Land als auch zu Wasser der Fortbewegung dienen sollte, oder der Büstenhalter aus Notproduktion, finden Besucher in den Räumen des Ephraim-Palais ebenfalls vor. Die Objekte sind nicht chronologisch, sondern thematisch angeordnet; unterteilt in die Bereiche Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kultur. „Wir wollten das Lebensgefühl West-Berlins vermitteln und dem Besucher die Möglichkeit geben, sich wie ein Flaneur durch die Ausstellung zu bewegen“, erklärt Thomas Beutelschmidt, der zusammen mit Julia Novak die Ausstellung kuratierte.


Über 500 Exponate der Alltags- und Kulturgeschichte sowie mediale Inszenierungen zeigen West-Berlin zwischen 1945 und 1989. Ziel der Kuratoren war es, die Halbstadt in ihrer Gesamtheit in den Blick zu nehmen und sich nicht auf thematische Ausschnitte wie etwa die Alliierten, die Wirtschaftswunder-Jahre oder die Hausbesetzerszene zu fokussieren. All diese Ereignisse sind Teil eines großen Ganzen. Dass sei keine leichte Aufgabe gewesen, sagt Thomas Beutelschmidt, der anno ‘74 in den Westteil der Stadt zog: „Wir wollten die vielen Besonderheiten und die Heterogenität West-Berlins herausarbeiten, ohne die Stadt noch stärker zu mythologisieren, als sie es ohnehin schon wird.“


Einem Wort begegnet der Besucher beim Spaziergang durch die Geschichte jedoch immer wieder: Freiheit. Sie ist das Leitmotiv, war sie doch zentraler Aspekt in der eingezäunten Stadt. Als trotzige Ansage Richtung Osten wurde sie Teil der Freien Universität Berlin sowie des Senders Freies Berlin und findet sich auch beim Radiosender RIAS wieder, der sich als die „freie Stimme der freien Welt“ bezeichnete. Der Begriff zielt auf das demokratische Selbstverständnis der Stadt, aber auch auf die Möglichkeiten der individuellen Entfaltung und Selbstverwirklichung, die West-Berlin schon damals bot und noch heute als wiedervereinte Stadt auf einmalige Weise bietet.


„Insgesamt“, fasst Thomas Beutelschmidt die Idee hinter der Ausstellung zusammen, „wollen wir mit der multiperspektivischen ,Tour d'Horizon' die Besucher aus nah und fern, Alteingesessene und Zugereiste, Westler und Ostler einladen, sich ihr eigenes Bild zu machen und sich auf eine Spurensuche nach dem Wesen von West-Berlin zu begeben.“

Die Ausstellung läuft noch bis zum 28.06.2015 im Ephraim-Palais, Poststraße 16, 10178 Berlin-Mitte. Öffnungszeiten: Di, Do – So 10 – 18 Uhr | Mi 12 – 20 Uhr. Eintritt: 7,00 / erm. 5,00 Euro inkl. Booklet, bis 18 Jahre Eintritt frei, jeden 1. Mittwoch im Monat Eintritt frei (Booklet 3,00 Euro).


Weitere Informationen: www.west.berlin oder www.stadtmuseum.de

Berlin-Highlights im Februar

5.–15. Februar

Internationale Filmfestspiele Berlin

In unmittelbarer Nähe des Hotel Palace begann vor genau 65 Jahren die Erfolgsgeschichte der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Hier im Herzen West-Berlins entwickelte sich die „Berlinale“ zu einem der wichtigsten Festivals der Welt, im nahen Zoo-Palast, einer Architekturikone der 50er-Jahre, präsentierten weltberühmte Stars und Regisseure über Jahrzehnte ihre neuesten Filme. Auch nach dem Umzug in den Berlinale-Palast am nahen Potsdamer Platz im Jahr 2001 bleibt der inzwischen liebevoll sanierte Zoo-Palast ein Zentrum des Festivaltreibens.

Bei der 65. Ausgabe der Berlinale werden rund 450 Spielfilme und Dokumentationen in verschiedenen Sektionen gezeigt, in der Sektion „Wettbewerb“ konkurrieren Welt- und Europapremieren von Terrence Malick, Isabel Coixet oder Andreas Dresen um die begehrten silbernen und goldenen Bären.

Informationen zu Programm und  Kartenvorverkauf unter:

www.berlinale.de

 Wer keine heiß begehrten Kinokarten ergattert, kann sich trotzdem ins cineastische Berlin stürzen:

13. Februar

TEDDY-Gala in der Komischen Oper

Die Verleihung des TEDDY-Awards an herausragende schwule und lesbische Filme gilt schon lange als heimliches Glamour-Highlight des Festivals. Zum zweiten Mal ist die traditionsreiche Preisverleihung mit öffentlicher After-Show-Party nun im stilvollen Ambiente der Komischen Oper in Mitte zu Gast.

www.teddyaward.tv

Museum für Film und Fernsehen

Die weltberühmte Sammlung des Filmmuseums am Potsdamer Platz, zu der unter anderem auch der Nachlass von Deutschlands größtem Weltstar Marlene Dietrich gehört, zeigt Höhepunkte aus der Geschichte des europäischen Kinos. In der Sonderausstellung „Bigger than life“ sind noch bis 17. Mai die spektakulären Filmsets des Filmarchitekten Ken Adams zu sehen, der unter anderem mit seinen Entwürfen für James Bond-Filme weltberühmt wurde.

www.deutsche-kinemathek.de

Berühmte Drehorte in Berlin

Die historisch und architektonisch so zerrissene Metropole begeistert seit Jahrzehnten internationale Regisseure mit außergewöhnlichen Drehorten. Filmfreunde können an vielen Orten der Stadt in Erinnerung schwelgen und ihre Lieblingsszenen aus „Octopussy“, „Bourne Verschwörung“ oder „Lola rennt“ lebendig werden lassen.

www.berlin.de/tourismus/insidertipps/1018728-2339440-filmdrehorte-in-berlin-den-stars-auf-der.html

21. Februar

Gala des Tanzolymp-Festivals

Über fünf Tage präsentieren staatliche und private Tanzschulen beim renommierten internationalen Wettbewerb ihre besten jungen Tänzerinnen und Tänzer. Außergewöhnliche Talente unter 21 Jahre versuchen hier mit leichtem Fuß den Tanzolymp zu erklimmen und einen der begehrten Preise aus den Sparten Klassischer Tanz, Moderner Tanz, Folklore, Jazz, Pop oder Stepptanz mit nach Hause zu nehmen. Die Besten der Besten sind bei der öffentlichen Abschlussgala am 21. Februar im Haus der Berliner Festspiele zu erleben.

www.tanzolymp.com 

26. Februar bis 1. März

100 °-Theaterfestival

Bühnen-Vielfalt für Theaterfans mit sehr großer Ausdauer bietet das 100°-Festival. Hier präsentieren sich am letzten Februarwochenende mehr als einhundert freie Gruppen an drei Spielorten. Über 120 aktuelle Off-Theater-Produktionen laufen parallel und im Stundentakt und versprechen unbändige Spielwut sowie eine imposante formale Bandbreite von Theater über Performance bis hin zur Videoinstallation. Shuttlebusse verbinden die in der Stadt verstreuten Spielstätten von Hebbel am Ufer, Sophiensaele und Ballhaus Ost, ein tagesaktueller Blog hilft bei der inhaltlichen Orientierung. Am Ende wählt eine Jury die Entdeckungen des Festivals – und begründet so seit Jahren Karrieren im etablierten Theaterbetrieb.

www.hebbel-am-ufer.de/programm/spielplan/100grad-festival-2015/

Mall of Berlin

 

Mall of Berlin: Anknüpfen an die Vision Georg Wertheims 

Die Berliner Mitte ist um eine Attraktion reichen: In Nachbarschaft zu Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor, dem Reichstag oder dem Potsdamer Platz können Berliner und Touristen seit September im zweitgrößten Einkaufszentrum der Hauptstadt bummeln und shoppen – in der „Mall of Berlin“. Mit 270 Geschäften auf 76.000 Quadratmetern Fläche. Dazu Büros, 270 Wohnungen, ein Hotel, ein Parkhaus mit 1.000 Plätzen. Ein ganz neues Stadtquartier sei entstanden, lobte Berlins (Noch-)Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit – und das auf historischem Boden. Denn bevor die Mauer Berlin durchschnitt, stand auf dem Grundstück das berühmte Kaufhaus Wertheim. Mit seiner riesigen Fensterfront und 24 Meter hohem Lichthof galt das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Kaufhaus seinerzeit als das schönste in ganz Deutschland. In der „Mall of Berlin“ zitieren Arkadenbögen die einstige „Konsum-Kathedrale“, erinnern historische Fotos an das im Zweiten Weltkrieg zerstörte und später abgerissene Wertheim-Haus. Projektentwickler Harald Huth – der in Berlin auch die Shoppingcenter „Gropius-Passagen“ und „Das Schloss“ errichtet hat – will mit der Mall of Berlin „die Vision Georg Wertheims neu beleben“, an den Glanz vergangener Zeiten anknüpfen.  

Auf drei Etagen können die Besucher durch den hell gestalteten Warentempel schlendern, zwischen Bundesrat  (Leipziger Straße) und Holocaust-Mahnmal (Voßstraße) verbindet eine lichtdurchflutete Passage unter gewölbtem Glasdach die beiden Gebäudeteile der Mall. Von den Übergängen in jeder Etage kann man den Blick schweifen lassen - über die Besucher, die im Café inmitten der Passage bei einem Latte Macchiato pausieren, und natürlich über die unzähligen Shops.

Mit ihrer Markenauswahl wendet sich die Mall an ein breit gefächertes Publikum. Wer beispielsweise nach einem trendigen Outfit sucht, findet Läden wie Peek & Cloppenburg, C&A oder H&M ebenso wie Shops, deren Namen Exklusivität versprechen - wie Karl Lagerfeld oder Armani. Den Nachwuchs wird es vermutlich gleich ins zweite Obergeschoss ziehen, wo die Mode für die Jugend vereint ist. Passende Accessoires, Schuhe, Schmuck – all das ist ebenso zu haben wie Waren des täglichen Bedarfs oder Elektronik. Auch muss niemand mit knurrendem Magen durch die Läden stromern – dank mehr als 30 Restaurants in der Mall. Gleich vor Ort lassen sich die Kalorien übrigens auch wieder verbrennen: im „Hard Candy“, einem Fitnessstudio der von Sängerin Madonna begründeten Sportstättenkette.

Noch immer nicht genug Auswahl? Es gibt schon Erweiterungspläne. 50 weitere Läden sollen in der Nachbarschaft entstehen, hat der Investor bereits angekündigt – 50 weitere Geschäfte mit Niveau.   

Öffnungszeiten:

Alle Geschäfte                                 Montag bis Sonnabend 10 bis 21 Uhr

Bereits vor 10 Uhr geöffnet:

Kaiser’s und Aldi                             8 bis 21 Uhr

Berliner Sparkasse

SB-Servicecenter                            24 h

Beratungscenter                             Montag bis Freitag 9.30 bis 18 Uhr

Hard Candy Fitness Women       Montag bis Freitag 7 bis 23 Uhr, Sonnabend und Sonntag 8 bis 20 Uhr

Wie Sie im Winter ihre Seele beleuchten

Wenn es draußen kühler wird und sich die Sonne hinter den Wolken versteckt, ist im Palace SPA Hochsaison. Auf rund 800 Quadratmetern laden ein Schwimmbecken mit angrenzendem Whirlpool, ein Fitness- und Saunabereich dazu ein, die Seele baumeln zu lassen. Insbesondere Wärme ist ein gutes Mittel, das im Winter fehlende Sonnenlicht zu kompensieren. Wohlig warm ist es im Herzen des SPA-Bereichs; hier stehen drei mit Holz vertäfelten Saunen bereit: eine finnische Sauna, Damen-Sauna sowie ein Tepidarium.

„Das Tepidarium bietet sich für Sauna-Anfänger an“, erklärt SPA-Mitarbeiterin Stephanie Weißflog. Bei einer niedrigen Luftfeuchtigkeit und 45 Grad können Einsteiger das Saunieren ausprobieren. Wer sich hingegen die 95 Grad heiße finnische Sauna zutraut, rät Weißflog folgendes Programm: 20 Minuten Sauna, dann weitere fünf bis zehn Minuten nach einem Aufguss, Abkühlung, Pause und zwei weitere Wiederholungen.

Jeder, der möchte, kann die Kelle aus dem bereit stehenden Aufguss-Eimer in der Sauna in die Hand nehmen und sie über die heißen Steine im Sauna-Ofen entleeren. Dann steigt erfrischender, heiß-dampfender Zitronen-Duft auf. Die abschließende Abkühlung wirkt befreiend und kurbelt den Kreislauf wieder an. Drei Möglichkeiten stehen dafür zur Auswahl: der Saunagarten im Freien, eine kalte Dusche oder ein Aufenthalt in der Eisgrotte. Im dunklen, abgetrennten Raum, mit Eis und bei minus fünf Grad ist die gewünschte Abkühlung garantiert. Der schnelle Temperaturwechsel belebt, macht aber kurzerhand auch müde. Auf den bequemen Korbliegestühlen im Ruheraum spielt die Zeit keine Rolle mehr. Obwohl der geschäftige Kurfürstendamm sich nur wenige Meter unter einem befindet, macht sich hier eine Ruhe breit, die sogar ein Nickerchen zulässt.

Orientalische Lampen und Kerzen runden das Ambiente ab. So macht sich langsam neben der Wärme auch Licht in der Seele breit. An mehreren Stellen verteilt stehen Wasser-Karaffen und Becher, mit denen sich Gäste bedienen können. Weitere Getränke bietet die Bar im Poolbereich an. „Meine Empfehlung für die Saunaruhephase ist ein Bier, wegen der isotonischen Wirkung“, meint Weißflog.

Vorab buchbare Anwendungen machen den Wellness-Tag perfekt: „Besonders Massagen helfen gegen die Winterdepression, da dabei ein Energieaustausch stattfindet“, erklärt Mitarbeiterin Stephanie Weißflog. „Schlechte Energie wird genommen, gute Energie wird gegeben“, so beschreibt die ausgebildete Masseurin ihre Arbeit.

Klassische Massagen wie die aus Thailand stammende Ölmassagen mit Aroma-Öl oder Schokolade sowie die Hot Stone Behandlung sind Teil des Palace SPA-Angebots. Für welche Behandlung man sich entscheidet, hängt von den eigenen Bedürfnissen ab: Klassische Massagen seien bei Menschen mit verspanntem Rücken beliebt. Frauen schätzten besonders die Kräuterstempel-Massage. Bei dem neuen Thailand-Import kommen Öl und warme, mit Kräuterreis gefüllte Molton-Säckchen zum Einsatz. Die wohltuende Wärme, gekonnte Massagegriffe und der angenehme Duft vertreiben den Winterblues im Nu.

How to light up your soul in winter

When the temperatures start to drop and the sun hides behind the clouds, high season begins at the Palace SPA. Over 800 square metres, a swimming pool with an adjacent jacuzzi and a fitness and sauna area invite you to unwind. Warmth, in particular, is a good way to compensate for the missing sunshine, and it is pleasantly cosy in the heart of the spa area. Three wood-panelled saunas are waiting for you: a Finnish sauna, a women-only sauna and a tepidarium.

“The tepidarium is good for newcomers to saunas,” explains spa employee Stephanie Weißflog. Its low humidity and 45 degrees makes it a suitable atmosphere for beginners. For those who fancy the 95 degrees of the Finnish sauna, Weißflog suggests the following programme: 20 minutes in the sauna, then five or ten more minutes after throwing more water on the stones, a cooldown and then a break – and then repeat the procedure twice.

You can simply take the ladle from the water bucket in the sauna and pour the water on the hot stones in the sauna stove. A refreshing hot and steaming lemon aroma is released. The cooldown period has a liberating effect and engages the circulatory system. There are three ways to enjoy this experience: the sauna garden in the open air, a cold shower or a visit to the ice grotto. In this separate, darkened room, surrounded by ice and at minus five degrees, the perfect cooldown is guaranteed. The rapid change of temperature invigorates but also fatigues. On the comfortable wicker loungers in the relaxation room, however, time doesn’t matter any more, even though the bustling Kurfürstendamm is just a couple of metres below. Tranquillity abounds – to the extent that a little nap is more than a just a possibility.

Oriental lamps and candles complete the atmosphere. Here, there isn’t just warmth in your soul, but light too. There are carafes filled with water for the guests’ use at several locations, and other drinks are available at the bar in the pool area. “My recommendation for the sauna relaxation phase is a beer because of its isotonic effects,” suggests Weißflog.

There are activities that can be booked in advance that complete the perfect day of spa enjoyment. “Massages, in particular, help combat winter depression thanks to the energy exchange that they generate,” explains Stephanie Weißflog. “Bad energy is cleared, good energy is imparted,” is how the qualified masseuse describes her work.

Classic massages such as oil massages from Thailand with aromatic oils or chocolate, as well as hot stone treatment are all on offer at the Palace spa. Your own personal requirements determine which massage is best for you: classic massages are perfect for people with tense backs, while many women choose the herbal pouch massage. We also use oils freshly imported from Thailand, and warm molleton bags filled with herbal rice. The reinvigorating warmth, expert massages and welcoming aromas dispel the winter blues in the blink of an eye.

 

 

 

 

 

C/O im Amerika Haus

Die beliebteste Galerie Deutschlands hat wieder eine Heimat

Wer schon immer mal von einem berühmten Fotografen fotografiert werden wollte, hat jetzt in der Galerie C/O Berlin die Gelegenheit dazu - zumindest fast. Im gerade wiedereröffneten Kultur-Hotspot im Amerika Haus können sich die Besucher in eigens konstruierte Fotoautomaten setzen und erhalten ein Porträt im Stil von Paolo Pellegrin und Co. Doch das ist nicht alles, was sie dort erwartet.

Lange hat es gedauert bis die Berliner ihre Lieblingsgalerie zurück bekommen haben - und die Galeristen ihre Besucher. „Wir haben sie in den letzten eineinhalb Jahren schmerzlich vermisst“, sagt Stephan Erfurt, Vorstand der C/O Foundation auf der Pressekonferenz am 30. Oktober, einen Tag vor der Eröffnung. Er hatte die Galerie 1999 zusammen mit Designer Marc Naroska und Architekt Ingo Pott gegründet. Mit Ausstellungen bekannter Fotografen wie Martin Parr, Peter Lindbergh oder Herlinde Koelbl wurde der Standort im ehemaligen Postfuhramt in Berlin-Mitte immer mehr zum Besuchermagneten. Allein zur Annie-Leibowitz-Schau 2009 kamen 110.000 Menschen.

Die ganze Gegend blühte auf, das ehemalige Judenviertel Berlins wurde zum kulturellen Zentrum gleich neben der Museumsinsel.  Dann der Schock: Nach ewigem Hin und Her musste C/O Berlin das Postfuhramt im März 2013 tatsächlich räumen. Der Besitzer hatte gewechselt - und die Galerie stand ohne Galerie da. Eine lange und für das Team um Stephan Erfurt oft frustrierende Zeit der Umorientierung begann.

Von Mitte nach Charlottenburg

Im Amerika Haus nahe dem Bahnhof Zoo hat C/O Berlin nun eine neue Heimat gefunden. 2,5 Millionen Euro hat der Umbau des denkmalgeschützten Gebäudes gekostet, finanziert teilweise durch Crowdfunding, also private Spender. Es war 1956/57 errichtet worden, bis 2006 diente es als Informationszentrum und Begegnungsstätte. Hier sollte den Besuchern der „American Way of Life“ vermittelt werden.

Dass nun ausgerechnet Will McBride mit seiner Ausstellung „Ich war verliebt in diese Stadt“ den Anfang macht, passt perfekt zur Geschichte des Hauses. Die Fotografien stammen alle aus McBrides Berliner Zeit Ende der 50er Jahre – er war gleichzeitig der erste Fotograf, dessen Werke im Amerika Haus gezeigt wurden. Es sei ihm eine Ehre wieder dabei zu sein, sagt McBride bei der Eröffnung.

Ein Wiedersehen alter Kollegen

 „Ich bin froh, Will McBride hier zu treffen, ich kenne ihn schon lange,“ so Thomas Hoepker, dessen Arbeiten im Rahmen der aktuellen Magnum-Ausstellung zu sehen sind. Und wieder ein Anknüpfen an die Geschichte: „Es gab in Deutschland früher keinen Ort für eine Magnum-Retrospektive, deshalb haben wir damals C/O gegründet“, so Chef-Kurator Felix Hoffmann. „Und nun starten wir wieder mit Magnum.“ Die weltweit bekannteste Foto-Agentur gibt in der Ausstellung seltene Einblicke in die Arbeitsweise von Fotografen. Gezeigt werden die Kontaktbögen und damit der Prozess, wie ein so bekanntes Werk wie etwa Hoepkers 9/11-Foto entsteht. Gleichzeitig sind die Kontaktbögen inzwischen selbst Kunst - im digitalen Zeitalter schließlich obsolet geworden.

Ausstellungen:

Will McBride, Ich war verliebt in diese Stadt, 31.10.14 - 16.1.15

Magnum Contact Sheets, 31.10.14 - 16.1.15

Picture Yourself, 31.10.14 - 16.1.15

Talents 30, Arbeit am Mythos, Luise Schröder / Hannah Petersohn, 31.10.14 - 16.1.15

Täglich 11 bis 20 Uhr

10 Euro, ermäßigt 5 Euro

www.co-berlin.org

Außergewöhnliche Weihnachtsmärkte in Berlin

Über  80 Weihnachtsmärkte locken ab Ende November wieder zahlreiche Berliner und Besucher in die verschiedensten Ecken der Stadt. Die fünf außergewöhnlichsten stellt das Hotel Palace vor:

Romantischer als vor dem Schloss Charlottenburg kann ein Weihnachtsmarkt kaum sein. Arm in Arm bestaunen Paare das beleuchtete Schloss, das König Friedrich nach seiner Gattin benannte. Abwechselnd sind Weihnachtsgrüße in mehreren Sprachen auf den farbig illuminierten Wänden des Schlosses zu lesen. Dazu abgestimmt ist die Beleuchtung der vor dem Schloss aufgebauten Holzhütten und Zelte. In aller Ruhe können Besucher das Gesamtkonzept aus dem Panorama-Stockwerk des ungarischen Gasthauses bewundern. Nach einem Spaziergang über den Handwerker-Markt kann man hier bei einer Tasse Glühwein und Palatschinken nah beieinander sitzen. (Schloss Charlottenburg Weihnachtsmarkt, vom 24.11 bis zum 28.12.2014)

Der Potsdamer Platz verwandelt sich jährlich im Dezember in ein Winterwunderland. Nach einer Currywurst oder einer Tüte gebrannten Mandeln können Besucher die neu hinzugewonnenen Kalorien auf der Eisbahn vor dem Stage Theater am Potsdamer Platz und beim Eisstockschießen in der Varian-Fry-Straße abtrainieren. Sportspaß verspricht auch Europas größte mobile Schnee-Rodelrutsche mit einer Länge von 70 Metern. Ein schönes Plätzchen für eine Pause ist das Sony Center, wo 100.000 blaue Lichter um die Wette strahlen. (Winterwelt am Potsdamer Platz, von 24. 11. bis zum 26. 12)

Nur ein Wochenende lang veranstaltet das Bezirksamt Neukölln traditionell den Alt-Rixdorfer Weihnachtsmarkt am Richardplatz. Unter Berlinern gilt er dennoch als Geheimtipp. Viele Neugierige zieht die historische Schmiede und eine Ausstellung für Kutschen an. Unzählige Petroleumlichter und Stände, an denen es Spielzeug aus Holz und Blech, Kerzen und Schmuck zu kaufen gibt, vermitteln einen gemütlichen, fast dörflichen Eindruck. Nicht professionelle Verkäufer, sondern Ehrenamtliche stehen hinter den Tresen. Die Erlöse des Markts kommen einem guten Zweck zuteil. (Alt-Rixdorfer-Weihnachtsmarkt, 05.12. - 07.12.2014)

Für Familien mit Kindern ist der Weihnachtsmarkt Dahlem ein Muss. Auf dem einstigen Rittergut können sie an einer Rundfahrt in der Kuh- oder Pferdekutsche teilnehmen, in der Imkerei Kerzenziehen oder Weihnachtsbaumkugeln bemalen. Bio-Punsch und regionale Köstlichkeiten wie gebrannte Kürbiskerne aus Brandenburg und Verkaufsstände mit selbst-gestrickter Mode erwärmen die Herzen der Erwachsenen. (Domäne Dahlem, an allen Adventswochenenden. Eintritt: 2 Euro)

Wer auf der Suche nach einem klassischen Weihnachtsmarkt in Berlins Mitte ist, sollte den Nostalgischen Weihnachtsmarkt auf dem Schlossplatz besuchen. Dort verkaufen Kunsthandwerker Krippenfiguren und Christbaumschmuck. Wie man es von traditionellen Märkten kennt, gibt es auch eine Weihnachtskrippe mit Tieren. Besinnlich-schön! (Auch unter dem Namen „Weihnachtsmarkt am Opernpalais“ bekannt, 24.11-28.12.2014)

Offizieller Partner des Green me Filmfestival

Am Samstag den 24. und Sonntag den 25. Januar 2015 ist es wieder soweit: Zum 8. Mal findet in Berlin das Green Me Filmfestival statt: Thematischer Schwerpunkt 2015 wird im „UN-Jahr des Bodens“ auf die Themen Soil , Soul, Food gelegt.

Über 30 Filme und 15 Diskussionsforen mit Filmemachern, Experten und Umweltaktivisten, rund um die Themen Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit, stehen dieses Jahr auf dem Programm des Green Me Filmfestivals.

Das Hotel Palace Berlin stellt die Unterkunft für die VIPs in diesem Zeitraum kostenfrei zur Verfügung. 

Weitere Sponsoren:

Temma
REWE Group
Neudorff
Ben & Jerry's
Heinz Sielmann-Stiftung
Mc Parking
Mio Matto
Omniflora
Naturland
eosta
Naturstrom AG
Bionade
Ecovin
Neumarkter
Lammsbräu
Ritter Sport
Hipp
South Embassy

www.greenme.de

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