Berlin-Highlights im Februar

5.–15. Februar

Internationale Filmfestspiele Berlin

In unmittelbarer Nähe des Hotel Palace begann vor genau 65 Jahren die Erfolgsgeschichte der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Hier im Herzen West-Berlins entwickelte sich die „Berlinale“ zu einem der wichtigsten Festivals der Welt, im nahen Zoo-Palast, einer Architekturikone der 50er-Jahre, präsentierten weltberühmte Stars und Regisseure über Jahrzehnte ihre neuesten Filme. Auch nach dem Umzug in den Berlinale-Palast am nahen Potsdamer Platz im Jahr 2001 bleibt der inzwischen liebevoll sanierte Zoo-Palast ein Zentrum des Festivaltreibens.

Bei der 65. Ausgabe der Berlinale werden rund 450 Spielfilme und Dokumentationen in verschiedenen Sektionen gezeigt, in der Sektion „Wettbewerb“ konkurrieren Welt- und Europapremieren von Terrence Malick, Isabel Coixet oder Andreas Dresen um die begehrten silbernen und goldenen Bären.

Informationen zu Programm und  Kartenvorverkauf unter:

www.berlinale.de

 Wer keine heiß begehrten Kinokarten ergattert, kann sich trotzdem ins cineastische Berlin stürzen:

13. Februar

TEDDY-Gala in der Komischen Oper

Die Verleihung des TEDDY-Awards an herausragende schwule und lesbische Filme gilt schon lange als heimliches Glamour-Highlight des Festivals. Zum zweiten Mal ist die traditionsreiche Preisverleihung mit öffentlicher After-Show-Party nun im stilvollen Ambiente der Komischen Oper in Mitte zu Gast.

www.teddyaward.tv

Museum für Film und Fernsehen

Die weltberühmte Sammlung des Filmmuseums am Potsdamer Platz, zu der unter anderem auch der Nachlass von Deutschlands größtem Weltstar Marlene Dietrich gehört, zeigt Höhepunkte aus der Geschichte des europäischen Kinos. In der Sonderausstellung „Bigger than life“ sind noch bis 17. Mai die spektakulären Filmsets des Filmarchitekten Ken Adams zu sehen, der unter anderem mit seinen Entwürfen für James Bond-Filme weltberühmt wurde.

www.deutsche-kinemathek.de

Berühmte Drehorte in Berlin

Die historisch und architektonisch so zerrissene Metropole begeistert seit Jahrzehnten internationale Regisseure mit außergewöhnlichen Drehorten. Filmfreunde können an vielen Orten der Stadt in Erinnerung schwelgen und ihre Lieblingsszenen aus „Octopussy“, „Bourne Verschwörung“ oder „Lola rennt“ lebendig werden lassen.

www.berlin.de/tourismus/insidertipps/1018728-2339440-filmdrehorte-in-berlin-den-stars-auf-der.html

21. Februar

Gala des Tanzolymp-Festivals

Über fünf Tage präsentieren staatliche und private Tanzschulen beim renommierten internationalen Wettbewerb ihre besten jungen Tänzerinnen und Tänzer. Außergewöhnliche Talente unter 21 Jahre versuchen hier mit leichtem Fuß den Tanzolymp zu erklimmen und einen der begehrten Preise aus den Sparten Klassischer Tanz, Moderner Tanz, Folklore, Jazz, Pop oder Stepptanz mit nach Hause zu nehmen. Die Besten der Besten sind bei der öffentlichen Abschlussgala am 21. Februar im Haus der Berliner Festspiele zu erleben.

www.tanzolymp.com 

26. Februar bis 1. März

100 °-Theaterfestival

Bühnen-Vielfalt für Theaterfans mit sehr großer Ausdauer bietet das 100°-Festival. Hier präsentieren sich am letzten Februarwochenende mehr als einhundert freie Gruppen an drei Spielorten. Über 120 aktuelle Off-Theater-Produktionen laufen parallel und im Stundentakt und versprechen unbändige Spielwut sowie eine imposante formale Bandbreite von Theater über Performance bis hin zur Videoinstallation. Shuttlebusse verbinden die in der Stadt verstreuten Spielstätten von Hebbel am Ufer, Sophiensaele und Ballhaus Ost, ein tagesaktueller Blog hilft bei der inhaltlichen Orientierung. Am Ende wählt eine Jury die Entdeckungen des Festivals – und begründet so seit Jahren Karrieren im etablierten Theaterbetrieb.

www.hebbel-am-ufer.de/programm/spielplan/100grad-festival-2015/

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