Blogger zu Besuch

Morning work out at Hotel Palace Berlin's very cool gym. Check out the sexy kinesis machines“: Ein Gruß der „Nomadic Boys“ an ihre Fans auf Facebook, Twitter und Instagram am 23. März. Es ist einer von fünf Beiträgen, den die Reiseblogger während ihres Aufenthalts im Hotel Palace Berlin veröffentlichen.

Fotos vom Essen, aus dem Hotelzimmer oder Whirpool direkt in die sozialen Netzwerke zu schicken, ist für den in London aufgewachsenen Griechen Stefan Arestis (33) sowie den Franzosen Sebastien Chaneac (33) zur Gewohnheit geworden. Die Aktivität in den sozialen Netzwerken ist nötig, um Fans auf dem Laufenden zu halten, Leser an ihren schon sehr erfolgreichen Blog zu binden. Mit ihren Fotos und Beiträgen erreichen Sie immerhin knapp 10.000 Fans auf Facebook, 35.000 Follower bei Twitter und 33.500 Abonnenten bei Instagram.

Reichweite der Blogger

Die Reichweiten in den sozialen Netzwerken sind wichtige Kennzahlen für den Erfolg von Reisebloggern. Vorrangig binden sie ihre Fans über die Netzwerke an ihren Blog, auf dem sie ausführlicher von kulinarischen und kulturellen Erlebnissen berichten sowie Tipps fürs Ausgehen und Übernachten teilen. Mit großen Leserzahlen erhöht sich auch die Wahrscheinlichkeit, längere Reisen mit dem Blog zu finanzieren: Über Werbeanzeigen in Form redaktioneller Inhalte oder Affiliate-Marketing.

Mit großer Reichweite werden die Reiseblogger in zweierlei Hinsicht auch für die besuchten Hotels interessant, die sie daher auch gern einladen: Zum einen wirkt die authentische Empfehlung direkt bei den Fans der Blogger, zum anderen erhöht sich durch prominente Verlinkungen und Erwähnungen die Präsenz im Internet. Letzteres gewinnt für Hotels immer mehr an Bedeutung. Schließlich sind es längst nicht mehr die Digital Natives, die online Preise vergleichen oder nach Bewertungen und Tipps suchen.

Reise-Trend: online buchen

Der kurze digitale Buchungsweg vom Blogger oder von Touristik-Websites wie TripAdvisor ist dann auch schnell eingeschlagen: Laut einer Studie des Deutschen Digitalverbandes BITKOM haben im Jahr 2014 bereits 34 Millionen Deutsche ihre Reisen im Internet gebucht. Auch europaweit buchen wohl 60 Prozent ihre Reisen online. http://de.statista.com/statistik/daten/studie/435027/umfrage/umfrage-zur-art-der-buchung-fuer-den-sommerurlaub-der-europaeer/

Nach ihrem viertägigen Besuch im Hotel Palace Berlin samt Frühstück im Bon Dia, Zugang zum Palace Spa und zur Club Lounge waren die Blogger voll des Lobes: „„This ist the place to come and truly spoil yourself“, schreiben sie in ihrem umfassenden Reisebericht aus Schöneberg und empfehlen das Hotel allen, die in Berlin eine luxuriöse Alternative suchen.
http://nomadicboys.com/berlin-gay-area-travel-guide/

Der Blog wird zum Job

Wie aber erreicht  man so viele Fans, warum lesen so viele Menschen Reiseblogs? Neben der Authentizität der Blogger spielt auch die Qualität der Texte eine Rolle. Es ist kein Zufall, dass viele erfolgreiche Blogger aus dem PR-Bereich, Journalismus oder Tourismus kommen. Online-Marketing wird mit dem Erfolg dann ein notwendiges Thema.

So war es auch bei den „Nomadic Boys“:  2014 haben sie Ihre Jobs gekündigt um Asien zu erkunden. Mit der langen Reise haben sie sich einen Traum erfüllt – den sie aufgrund des schnellen und für sie überraschenden Erfolgs mit dem Blog nun weiter leben. Als Anwalt und Informatiker haben sie keinen klassischen Blogger-Hintergrund, bringen dafür aber alle ihre Erfahrung und Leidenschaft fürs Reisen und andere Kulturen ein. Als „Gay Blog“ bedienen zudem eine klar definierte Zielgruppe – das Konzept scheint aufzugehen.

 

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