Geschüttelt oder gerührt – Wacholder aus der Flasche

Ku'damm, Berlin, Charlottenburg, Boulevard, Einkaufsstraße

Dunkle Ledersessel, alte Reisetruhen als Tische und im Hintergrund läuft leise Swingmusik – sobald Gäste das House of Gin betreten, sind der hektische Alltag und die Touristenströme auf dem Kurfürstendamm sofort vergessen. Denn in der hauseigenen Bar des Hotel Palace Berlin tauchen die Besucher in eine gediegene Welt ein. Eine Welt, die auf den ersten Blick an die 20er-Jahre erinnert, dank modernen Fotografien und ausgefallenen Tischdekorationen jedoch geschickt den Bogen ins Hier und Jetzt schlägt.

Hinter dem holzvertäfelten Tresen erfüllen Marcus Wolff und sein Team den Gästen ihre Wünsche – vor allem, wenn es um Gin geht. Über 150 verschiedene Sorten des Wacholder-Getränks stehen zur Auswahl. Ob fruchtig-süß, mit Zimtnote oder trocken und direkt – für jeden Geschmack ist der passende Gin dabei. Und das Barteam kann zu jedem eine Geschichte erzählen: „Wir versuchen zunächst, die Vorlieben des Gastes herauszufinden, um das ideale Getränk servieren zu können. Manchmal sind die Leute überrascht, wie facettenreich eine einzige Spirituose schmecken kann.“ Der mehrfach ausgezeichnete Gastgeber animiert seine Barbesucher häufig, etwas Neues auszuprobieren – etwa Gin pur mit geeisten Gurkenscheiben oder als Tonic, verfeinert mit gefrorenen Erdbeerstückchen. Liebhaber können im House of Gin sogar ein ganzes Tasting-Menü wählen und die unterschiedlichen Sorten vergleichen.

Typisch Berlin: Gin und Currywurst

 

Für Interessierte liegen zudem Karten auf dem Tresen, in denen jeder Gin mit Herkunftsort, Geschmacksnote und passender Cocktailempfehlung aufgelistet ist. Es sind liebevoll handgeschriebene Unikate, in der jeder Gast unter Garantie etwas entdeckt, von dem er vorher noch nie gehört hat. Die Palette reicht vom englischen Klassiker über Varianten aus Indien, Kanada und Belgien. Sogar Berliner Produzenten sind dabei, denn das House of Gin Team setzt gerne auf regionale Anbieter.

Zu den Drinks serviert das Bar-Team Fingerfood, auf der Karte stehen etwa kleine Burger oder Currywurst in Snackgröße. So lässt es sich gemütlich am Tresen oder auf einem der großen gepolsterten Sofas verweilen. Es braucht schließlich seine Zeit, sich durch über 150 verschiedene Gin-Sorten zu probieren.

Übrigens bietet das House of Gin ebenfalls Champagner und andere Spirituosen an. Aber auch für diejenigen, die sich bisher nicht mit dem Wacholderschnaps anfreunden konnten, gilt: Probieren lohnt sich! Denn das Bar Team beweist mit viel Enthusiasmus und Hintergrundwissen: Gin ist nicht gleich Gin.

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