Mall of Berlin

 

Mall of Berlin: Anknüpfen an die Vision Georg Wertheims 

Die Berliner Mitte ist um eine Attraktion reichen: In Nachbarschaft zu Sehenswürdigkeiten wie dem Brandenburger Tor, dem Reichstag oder dem Potsdamer Platz können Berliner und Touristen seit September im zweitgrößten Einkaufszentrum der Hauptstadt bummeln und shoppen – in der „Mall of Berlin“. Mit 270 Geschäften auf 76.000 Quadratmetern Fläche. Dazu Büros, 270 Wohnungen, ein Hotel, ein Parkhaus mit 1.000 Plätzen. Ein ganz neues Stadtquartier sei entstanden, lobte Berlins (Noch-)Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit – und das auf historischem Boden. Denn bevor die Mauer Berlin durchschnitt, stand auf dem Grundstück das berühmte Kaufhaus Wertheim. Mit seiner riesigen Fensterfront und 24 Meter hohem Lichthof galt das Anfang des 20. Jahrhunderts errichtete Kaufhaus seinerzeit als das schönste in ganz Deutschland. In der „Mall of Berlin“ zitieren Arkadenbögen die einstige „Konsum-Kathedrale“, erinnern historische Fotos an das im Zweiten Weltkrieg zerstörte und später abgerissene Wertheim-Haus. Projektentwickler Harald Huth – der in Berlin auch die Shoppingcenter „Gropius-Passagen“ und „Das Schloss“ errichtet hat – will mit der Mall of Berlin „die Vision Georg Wertheims neu beleben“, an den Glanz vergangener Zeiten anknüpfen.  

Auf drei Etagen können die Besucher durch den hell gestalteten Warentempel schlendern, zwischen Bundesrat  (Leipziger Straße) und Holocaust-Mahnmal (Voßstraße) verbindet eine lichtdurchflutete Passage unter gewölbtem Glasdach die beiden Gebäudeteile der Mall. Von den Übergängen in jeder Etage kann man den Blick schweifen lassen - über die Besucher, die im Café inmitten der Passage bei einem Latte Macchiato pausieren, und natürlich über die unzähligen Shops.

Mit ihrer Markenauswahl wendet sich die Mall an ein breit gefächertes Publikum. Wer beispielsweise nach einem trendigen Outfit sucht, findet Läden wie Peek & Cloppenburg, C&A oder H&M ebenso wie Shops, deren Namen Exklusivität versprechen - wie Karl Lagerfeld oder Armani. Den Nachwuchs wird es vermutlich gleich ins zweite Obergeschoss ziehen, wo die Mode für die Jugend vereint ist. Passende Accessoires, Schuhe, Schmuck – all das ist ebenso zu haben wie Waren des täglichen Bedarfs oder Elektronik. Auch muss niemand mit knurrendem Magen durch die Läden stromern – dank mehr als 30 Restaurants in der Mall. Gleich vor Ort lassen sich die Kalorien übrigens auch wieder verbrennen: im „Hard Candy“, einem Fitnessstudio der von Sängerin Madonna begründeten Sportstättenkette.

Noch immer nicht genug Auswahl? Es gibt schon Erweiterungspläne. 50 weitere Läden sollen in der Nachbarschaft entstehen, hat der Investor bereits angekündigt – 50 weitere Geschäfte mit Niveau.   

Öffnungszeiten:

Alle Geschäfte                                 Montag bis Sonnabend 10 bis 21 Uhr

Bereits vor 10 Uhr geöffnet:

Kaiser’s und Aldi                             8 bis 21 Uhr

Berliner Sparkasse

SB-Servicecenter                            24 h

Beratungscenter                             Montag bis Freitag 9.30 bis 18 Uhr

Hard Candy Fitness Women       Montag bis Freitag 7 bis 23 Uhr, Sonnabend und Sonntag 8 bis 20 Uhr

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