Jet-Set-Glamour in der Pan Am Lounge

Das ist mehr als die Geschichte eines Ortes und einer Fluglinie, das ist die Geschichte einer ganzen Ära – ein Traum aus der Vergangenheit für unsere Zukunft!

Im 1966 erbauten Eden-Hochhaus an der Budapester Straße waren zahlreiche Piloten und Stewardessen der Pan American Airways untergebracht. Ihr Treffpunkt war das exklusive Penthouse, die heutige Pan Am Lounge.

„Pan Am Introduces the Last Word in First Class!“ Pan Am, das verhieß einst Aufbruchsstimmung, Pioniergeist und Design-Avantgarde, keine andere Airline steht so sehr für Coolness, Chic und Reisen mit Stil.

Pan Am Suite: Konferenzraum

1927 in Florida als erste internationale Fluglinie der USA gegründet, bediente sie bereits 1939 eine Transatlantik-Verbindung von New York nach Lissabon im Linienflug. Nach dem Krieg avancierte sie zur Nummer Eins am Passagierhimmel und war stolz auf ein weltumspannendes Netz von Flugverbindungen.

Eine besondere Stellung nahm Pan Am nach dem Zweiten Weltkrieg in Deutschland ein. Wegen des Viermächte-Status von Berlin durften in der gesamten Stadt keine deutschen Flieger landen. Von einigen kleinen Ausnahmen abgesehen, waren es die Flagcarrier der drei West-Alliierten Pan Am, BEA (heute British Airways) und Air France, die den zivilen Luftverkehr zwischen West-Berlin und dem Bundesgebiet aufrecht hielten.

Auf der rapide anschwellenden Luftverkehrswoge jener Zeit fuhr die Gesellschaft die größten Gewinne ihrer Geschichte ein, saftige Wachstumsraten galten auch für die kommenden Jahre als sicher.

Anfang der 60er Jahre entwickelten sich die Dinge am Berliner Breitscheidplatz in rasender Geschwindigkeit. Mithilfe des Bürgermeisters Willy Brandt hat der Unternehmer, Architekt und Investor Karl Heinz Pepper die finanziellen Mittel für ein visionäres Gebäude beschaffen können, das der Gegend zwischen der Gedächtniskirche, dem Kurfürstendamm, dem Tauentzien und der Budapester Straße zu neuem Glanz verhelfen sollte. Wie stets am Puls der Zeit, bekam Pan Am früh Wind von den aufregenden Neuigkeiten und reservierte sich einen gesamten Wohnturm im Voraus: das ultra-moderne Eden-Hochhaus.

Neben zahlreichen Wohnungen werden die Pan Am Lounge für das Amüsement der dort lebenden Crewmitglieder sowie die Pan Am Suite für kürzere Aufenthalte der Piloten eingerichtet. Die Neuigkeiten verbreiten sich schnell und eine ganze Reihe von Nachkriegspersönlichkeiten beginnen sich um den neuen Knotenpunkt in West-Berlins revitalisiertem High-Society-Nachleben zu sammeln.

Pan Am Suite: Schlafzimmer

Doch als 1969 der erste von 25 neu georderten Jumbo-Jets zum Jungfernflug startete, war die US-Konjunktur schwächlich geworden. Amerikas Bürger reisten weniger, Pan Am geriet erstmals in die roten Zahlen und sollte sich fortan nie wieder ganz davon erholen.

Nach der Wende verlor Berlin und damit auch Pan American Airways seinen Sonderstatus. Die Treibstoffpreise gingen in die Höhe, sodass Pam Am schließlich gezwungen wurde, Konkurs anzumelden.

Am 2. November 1991 schließlich hob zum letzten Mal ein Pan Am-Direktflug von Berlin nach New York ab. In Berlin wird in diesem Moment im zehnten Stockwerk des Eden-Hochhauses am Breitscheidplatz feierlich das Glas erhoben. Die Stimmung ist aufrichtig, aber nicht niedergeschlagen. In der Tat – in den letzten Jahrzehnten hat das Leben in Berlin den Piloten und Crew-Mitgliedern eines gelehrt: dass das Leben voller Veränderungen ist. Die Party dauert bis in die frühen Morgenstunden und eine Handvoll Piloten sieht man noch am nächsten Mittag über einer Flasche Scotch ihren Erinnerungen nachgehen. Manche von ihnen werden unter anderen Flaggen fliegen. Andere werden sich zur Ruhe setzen und in ihre Heimat zurückkehren. Doch viele werden den Traum am Leben halten, und an dem Ort bleiben, der bereits seit langem ihr berühmtes Zuhause geworden ist: dem Eden-Hochhaus auf der Budapester Straße 43, West-Berlin.

Sie können die Pan Am Suite unseres Partners Pan Am Lounge bei uns buchen. Weitere Informationen über die Suite finden Sie hier.

Pan Am Suite: Balkon

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