Ran an den Winterspeck

Silvester liegt bereits einige Wochen zurück und die guten Vorsätze sind fast vergessen. Doch die Badesaison kommt auch dieses Jahr wieder – und mit ihr der Wunsch nach einer gut trainierten Strandfigur.

Der Frühling meldet sich zurück, die Tage werden länger und die Hose kneift. Zu gut haben Plätzchen, Gans und Glühwein im Dezember geschmeckt und im Januar konnte man das Wochenende auf der Couch noch mit kühlen Temperaturen rechtfertigen. Wer im Sommer allerdings mit einer guten Figur und ein bisschen mehr Puste beim Treppensteigen punkten möchte, sollte jetzt mit dem Training beginnen.

Denn Crashdiäten und kurzzeitige Extrem-Workouts führen nur selten zum gewünschten Ergebnis, sind kaum durchzuhalten und rächen sich mit dem sogenannten Jojo-Effekt. Doch wo anfangen? Wie den inneren Schweinehund besiegen?

„Ganz wichtig ist es, dass man sich Etappenziele setzt und langsam ins Training einsteigt“, sagt Stephanie Weißflog, Spa-Supervisor im Hotel Palace Berlin. „Sonst ist die Motivation ganz schnell wieder weg und man macht gar nichts mehr.“

Sport und Ernährung gehören zusammen

Im ersten Schritt sollten Trainingswillige herausfinden, welche Sportart ihnen am ehesten liegt. Die Auswahl ist groß – vom Teamsport im Verein über Fitnesskurse im Studio bis hin zu Joggingrunden im Stadtpark oder Tanzstunden mit dem Partner. Ideal ist eine Kombination aus Stärkung, Ausdauertraining und Flexibilitätsübungen. Beispielsweise hilft Gerätetraining dabei, Muskeln aufzubauen, die wiederum mehr Kalorien verbrennen. Ergänzt durch einen Step-Aerobic-Kurs für mehr Ausdauer und Yogaübungen für erhöhte Flexibilität ist ruckzuck ein ideales und abwechslungsreiches Sportprogramm zusammengestellt.

Um fitter zu werden und ein paar Pfunde zu verlieren darf aber auch die richtige Ernährung nicht fehlen. Denn Fakt ist, dass abnehmen nur klappt, wenn der Körper weniger Kalorien zu sich nimmt, als er verbrennt. Das Erfolgsrezept für ein langfristiges Ergebnis ist also eine Kombination aus Sport, gesunder Ernährung und Geduld.

Essen nur alle vier Stunden

Zunächst hilft es, unbewusste Snacks aus dem Alltag zu verbannen. „Viel zu oft holen wir uns im Büro einen kleinen Schokoriegel, ein paar Nüsse oder ein Brötchen für Zwischendurch“, sagt Stephanie Weißflog. „Dadurch halten wir unseren Blutzuckerspiegel konstant oben und verbrennen keine Kalorien.“ Sie rät, zwischen den Mahlzeiten mindestens vier Stunden zu warten, damit der Körper Zeit hat, die Nahrung richtig zu verarbeiten. Das heißt jedoch keinesfalls, zu hungern.

Entscheidend sei, bewusst und gesund zu essen – weniger Kohlehydrate, mehr Obst, Gemüse und Eiweiße. „Ein wenig Disziplin gehört schon dazu“, so die Palace-Mitarbeiterin, „aber dafür sollte man sich bei kleinen Erfolgen auch belohnen – zum Beispiel mit einem erholsamen Spa-Aufenthalt oder einer Massage.“

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