Karl-Heinz Rockstroh

Karl-Heinz Rockstroh

Wie und wann kamen Sie zum Hotel Palace Berlin und welche Position haben Sie dort innegehabt? Was ist Ihre derzeitige Tätigkeit?

Ich habe im Oktober 1972 als Chef de Partie im Palace angefangen, 1988 wurde ich dann Souschef Hotel und 1999 Küchenchef im Bankett. Im Jahr 2002 wechselte ich aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen in den Einkauf. Später habe ich im first floor Auszubildende geschult und ihnen zum Beispiel Lachs beizen beigebracht. Seit 2015 bin ich in Pension.

Hatten Sie bestimmte Vorbilder, die Sie inspiriert haben?

Mein Vorbild war immer mein Lehrmeister im Duisburger Hof. Er war es auch, der mich ins Hotel Palace Berlin holte, wo er dann arbeitete. Eigentlich wollte ich nur ein bis zwei Jahre in Berlin bleiben, aber dann lernte ich meine Frau im Palace kennen.

Was machte den Reiz Ihrer Arbeit aus?

Wir hatten immer die Freiheit, die Küche so zu gestalten, wie wir es für richtig hielten. Wir konnten spontan entscheiden, was gekocht wird oder was es zum Brunch gibt. Die früheren Direktoren Herr Stiehle und Herr Lehrke haben uns dabei immer unterstützt.

Falls Sie heute in das Hotel Palace Berlin zurückkehren würden, welche Position würden Sie gern übernehmen? Was würden Sie gern verändern bzw. beibehalten wollen?

Ich würde sehr gern als Küchendirektor wiederkehren und ein kleines, edles Restaurant im Hotel eröffnen.

Wofür steht für Sie das Hotel Palace Berlin?

Als ich im Hotel Palace Berlin angefangen habe, gab es nur vier herausragende Hotels im Westen Berlins. Das Palace war damals ganz oben mit dabei und ist es heute immer noch. Das ist etwas sehr Besonderes.