Philipp Peiniger

Philipp Peiniger

Wie und wann kamen Sie zum Hotel Palace Berlin und welche Position haben Sie dort innegehabt?

Es war 1999, als ich meine Ausbildung zum Hotelfachmann im Hotel Palace Berlin begonnen habe. Im Anschluss bin ich noch für kurze Zeit dem Veranstaltungsbüro unter der Leitung von Herrn Mundstock treu geblieben. Hier habe ich viel gelernt.

Was ist Ihre derzeitige Tätigkeit?

Heute bin ich Direktor im GOP Varieté-Theater in Bremen – Europas modernstem privaten Varieté-Theater.

Was hat Sie dazu bewegt, das zu tun, was Sie heute tun? Hatten Sie bestimmte Vorbilder, die Sie inspiriert haben?

Solange ich denken kann, wollte ich Hoteldirektor werden. Hier hat mein Vater viele Jahre eine Vorbildfunktion eingenommen. Mit dem Hoteldirektor hat es leider nicht geklappt – jetzt bin ich Direktor eines sehr modernen und wunderschönen Varieté-Theaters in Bremen. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass diese Aufgabe noch besser zu mir passt.

Was macht den Reiz Ihrer Arbeit aus? Was macht Ihre heutige Arbeit für Sie persönlich interessant?

In dem Konzept, in dem das GOP Varieté-Theater Bremen funktioniert, gibt es sehr viele Parallelen zur Struktur eines Hotels. Die Reservierung, der Kartenvorverkauf, die Küche, der Service, das Veranstaltungsbüro, die Buchhaltung sowie Marketing & Vertrieb. Viele Grundlagen des Handwerkszeuges konnte ich also schon im Hotel Palace Berlin kennenlernen. Ein spannender, kreativer Teil meiner Arbeit kommt durch die sechs Showproduktionen, die wir im Jahr spielen. Kooperationen, F&B-Angebote, Exklusivveranstaltungen oder Promotionaktionen – es wird nie langweilig, wir arbeiten an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung in allen Bereichen.

Falls Sie heute in das Hotel Palace Berlin zurückkehren würden, welche Position würden Sie gern übernehmen? Was würden Sie gern verändern bzw. beibehalten wollen?

Ich würde natürlich wahnsinnig gerne einmal in meinem Leben Hoteldirektor sein. Besonders viel Freude hätte ich bestimmt am Kontakt mit den vielen Stammgästen aus über 50 Jahren Hotel Palace Berlin. Hier konnte ich schon als Auszubildender beobachten, wie wichtig diese Bindung damals für den General Manager Herrn Karl Stiele war – das hat mich sehr beeindruckt. Schade finde ich, dass das Restaurant first floor nicht mehr betrieben wird. In meiner Zeit als Auszubildender hat mich die Reputation des first floor sehr stolz gemacht und ich habe dort viel gelernt.

Wofür steht für Sie das Hotel Palace Berlin?

Das Hotel Palace Berlin ist für mich der Leuchtturm der individuellen Spitzenhotellerie mit Persönlichkeit in Deutschland! Der persönliche Kontakt zwischen Gästen und Mitarbeitern machen den Unterschied, darum bin ich auch nach meiner Ausbildung immer wieder gerne als Gast zurückgekehrt.